FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Neun Heimspiele, achtmal zu Null, sieben Liga-Spiele in Folge ungeschlagen: Das Bollwerk Bölle hält weiter -ebenso die beeindruckende Zweitliga-Serie der Lilien. Und so überwog nach dem 0:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth die Zufriedenheit über einen weiteren gewonnenen Punkt.
"Den haben wir uns absolut verdient, weil wir sehr aggressiv und konzentriert verteidigt haben", erklärte Kapitän Aytac Sulu. In einer kampfbetonten und von Taktik geprägten Partie war es eine erneut starke Defensivleistung, die den Lilien den Weg zum Punktgewinn gegen den ehemaligen Bundesligisten ebnete.
Natürlich, analysierte Dirk Schuster, sei das Duell kein fußballerischer Leckerbissen gewesen. "Einige Zuschauer würden vielleicht lieber ein Spektakel sehen." Aber, so der Cheftrainer des SV 98 weiter, letztlich müsse man "einzig das große Ganze im Auge behalten -das ist ganz klar der Klassenerhalt."
Und diesem kamen die Lilien einmal mehr ein Stück näher."„Das war ein weiterer Schritt zu unserem großen Ziel", so Schuster, dessen Defensivkonzept voll aufging: "Für uns war es am wichtigsten, kein Gegentor zu bekommen. Wären wir mehr Risiko gegangen, hätten sich zwangsmäßig mehr Räume für Fürth aufgetan -und die darf man einer Mannschaft mit so viel fußballerischer Klasse nicht geben. In eins, zwei Situationen haben die Fürther gezeigt, wie gefährlich sie dann sind."
Und so stand am Ende auf beiden Seiten die Null -sowie die Zahl 26 auf dem Punktekonto der Lilien. "Wir fangen jetzt trotzdem nicht an zu rechnen", sagte Leon Balogun. Vielmehr wolle man "grundsätzlich weiterhin probieren, unsere Spiele zu gewinnen, um am Ende den Klassenerhalt zu schaffen." Der Außenverteidiger habe es bei seiner Zeit bei Fortuna Düsseldorf erlebt, "was alles passieren kann, wenn man mal in einen brutalen Negativlauf gerät. Daher müssen wir immer voll wach bleiben und hart arbeiten."
Zum Abschluss der Hinrunde reisen die Lilien am kommenden Wochenende zum FC St. Pauli, in den darauffolgenden sieben Tagen stehen zudem noch zwei Spiele aus der Rückrunde auf dem Programm. "Wir versuchen jetzt, bis zum Winter den Puffer nach unten so groß wie möglich werden zu lassen", sagte Marcel Heller, "damit wir ohne den ganz großen Druck in die Winterpause gehen können."