FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Lange fielen im Ruhrstadion keine Treffer, so stand in einer unterhaltsamen Partie bis zur 8ß. Minute die Null auf beiden Seiten. Doch dann zauberte Tobias Kempe (80.) einen Freistoß direkt in den linken Knick. Die späte Entscheidung? Mitnichten. Aufgrund zweier unachtsamer Minuten unterliegen die Lilien unglücklich beim VfL Bochum. Entsprechend enttäuscht äußerten sich die Darmstädter nach Abpfiff. sv98.de fasst alle Stimmen zur 1:2-Auswärtsniederlage zusammen.
Thomas Reis:
So ein Spiel muss man erstmal gewinnen, weil Darmstadt ein sehr unangenehmer Gegner war. Durch den gut geschossenen Freistoß von Tobias Kempe geraten wir in Rückstand. Aber meine Mannschaft hat sich nicht beirren lassen und alles nach vorne geworfen. Wir haben uns innerhalb kürzester Zeit mit zwei Toren belohnt. Fußballerisch können wir heute nicht hundertprozentig zufrieden sein, mit dem Ergebnis dagegen schon. Die Mentalität und Einstellung haben absolut gestimmt.
Markus Anfang:
Wir haben ein ordentliches, sogar ein gutes Spiel gemacht. Wir hatten viele Aktionen, oft Kontersituationen, in denen wir schnell umschalten konnten. Diese haben wir allerdings teilweise nicht so gut gespielt. Dann führst du 1:0 und bekommst innerhalb von einer Minute zwei Gegentore. Das tut wahnsinnig weh. Wir müssen hier keineswegs verlieren, wir waren sogar näher an einem Sieg als an einem Unentschieden. So müssen wir den Bochumern gratulieren. Wenn du so ein Spiel drehst, dann bist du sicherlich Favorit auf den Aufstieg. Wir hätten etwas holen müssen. Aber nun müssen wir uns an die eigene Nase fassen, weil wir nicht in an der Lage waren, es hintenheraus zu verteidigen.
Tobias Kempe:
Es tut extrem weh. Wir haben gegen einen richtig guten Gegner ein richtig gutes Spiel gemacht. Wenn du in der 80. Minute in Führung gehst, dann darfst du das Spiel nicht mehr verlieren. Normalerweise muss eine Führung in Bochum nochmal beflügeln, dann musst du es runterspielen. Da müssen wir uns ankreiden, dass wir diese Szenen zulassen und zwei Gegentore kassieren. Bis zur 80. Minuten haben wir ein super Spiel gemacht und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Nach der Pause hatten wir die klareren Chancen, können auch früher in Führung gehen, aber wir haben es heute eben nicht geschafft, es zu Ende zu spielen.
Immanuel Höhn:
Es ist extrem bitter, weil wir ein richtig gutes Spiel gemacht und nur wenig zugelassen haben. Wir belohnen uns dann sogar mit dem Tor. Aber es tut wahnsinnig weh, wenn du das Spiel innerhalb von zwei Minuten herschenkst. Das war extrem unnötig. Warum wir in der kurzen Zeit die Gegentore bekommen, kann ich mir nicht erklären. Aber das hatte nichts mit unserer Konzentration oder einem zu sicheren Gefühl nach dem Führungstreffer zu tun. Insgesamt zeigen wir die ganze Saison schon viele gute Spiele, belohnen uns dafür aber viel zu selten. Das nervt.