FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de fasst alle Stimmen zum 1:1 in der Auswärtspartie des SV Darmstadt 98 beim VfL Osnabrück zusammen.
Markus Anfang:
Insgesamt war es ein schweres Spiel für uns. Wir haben heute nicht so gespielt, wie wir es in den letzten Wochen gemacht haben. Das lag aber auch an Osnabrück, die es uns sehr schwer gemacht haben. Wir habe viele Bälle rund um die Mittellinie verloren. Die Ballverluste haben uns wehgetan, weil dadurch gefährliche Konter des VfL entstanden sind. Das war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Heute muss man sagen, dass wir mit dem Punkt leben müssen. Am Ende hätten wir es nicht verdient gehabt, hier zu gewinnen. Die Jungs haben sich dennoch voll reingehängt. Wir müssen aber akzeptieren, dass es auch mal einen Gegner gibt, der es richtig gut macht.
Marco Grote:
Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht. Wir hatten ein hohes Pressing, was häufig funktioniert hat. Damit wollten wir Darmstadt stressen. ‚Angriff ist die beste Verteidigung‘, so sind wir das Spiel angegangen. Insgesamt war es ein sehr temporeiches und interessantes Spiel. Das 0:1 hat uns das Leben nicht gerade leichter gemacht. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit ständig attackiert, agiert und immer wieder versucht, uns Chancen rauszuspielen. Dieser Punkt ist verdient. Ich ziehe meinen Hut vor der Mannschaft. Mit diesem Willen und dieser Intensität noch den Ausgleich zu erzielen, spricht für sie. Dementsprechend war es eine gelungene Leistung.
Fabian Holland:
Es war ein sehr intensives Spiel. Vor der Pause waren wir sehr gut drin und haben uns auch belohnt. Nach der Pause hatten wir phasenweise ein paar Probleme mit dem Anlaufen, weil es Osnabrück auch gut gemacht hat und viele Positionswechsel hatte. Daher geht das 1:1 in Ordnung, auch wenn es noch in beide Richtungen hätte gehen können. Osnabrück hat es uns wirklich schwer gemacht, trotzdem hatten wir auch nach der Pause gute Aktionen, die wir noch besser ausspielen hätten können. Trotz des strömenden Regens war der Rasen gut, wir konnten den Ball laufen lassen, aber natürlich wird ein Spiel bei so einem Wetter noch intensiver. Dennoch sind beide Mannschaften bis zur 90. Minute marschiert.
Victor Palsson:
Das Unentschieden ist bitter. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und waren die bessere Mannschaft. Osnabrück hat es dagegen im zweiten Durchgang besser gemacht. Bei uns muss der Ball nach der Pause einfach besser laufen. Wir hätten mehr Ballbesitz gebraucht und hätten mehr Zweikämpfe gewinnen müssen. Mein Gefühl war dennoch, dass wir die Partie gut im Griff hatten. Dann haben wir Fehler in den defensiven Abläufen gemacht, woraus der Ausgleichstreffer resultierte. Wir müssen den Punkt akzeptieren und uns nun zu einhundert Prozent auf Karlsruhe fokussieren.