FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Vor dem Freitagabendspiel (26.2., 18.30 Uhr) des SV Darmstadt 98 gegen den Karlsruher SC beantwortete Markus Anfang im Rahmen des Mediengesprächs vor dem 23. Spieltag die Fragen der virtuell zugeschalteten Journalisten. sv98.de hat die wichtigsten Aussagen des Lilien-Cheftrainers zum Personal, zum Gegner sowie zum kommenden Spiel zusammengefasst.
… zum Personal:
Marvin Mehlem hat in der ersten Halbzeit auf St. Pauli einen Schlag aufs Knie bekommen. Es ist eine leichte Verletzung, wir müssen bei ihm den Belastungstest abwarten. Lars Lukas Mai hat ebenfalls einen Schlag abbekommen und war noch nicht mit im Mannschaftstraining. Er hat gestern allerdings individuell trainiert. Auch bei ihm müssen wir abwarten, sind aber guter Dinge, dass er heute wieder einsteigen kann.
Aaron Seydel hat Achillessehnenprobleme und ist damit aktuell aus dem Training raus. Matthias Bader ist weiterhin nicht dabei. Mathias Wittek hat alle Trainingseinheiten mitgemacht, hatte gestern aber Oberschenkelprobleme. Das ist nach seiner langen Verletzungspause aber auch normal. Dennoch wird auch er nicht zur Verfügung stehen. Silas Zehner hat weiterhin Sprunggelenksprobleme und ist ebenfalls nicht dabei. Thomas Isherwood ist auf dem Weg der Besserung. Er ist aber noch weit entfernt davon, wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen.
Christian Clemens hat grünes Licht gegeben, dass er die Belastung verkraftet hat. Patrick Herrmann hat seinen Schlag auf den Hüftknochen auskuriert und steht wieder zur Verfügung.
… über Samuele Campo:
Samu hat die Mannschaft kennengelernt und gewöhnt sich gerade an alle Abläufe. Wir wollten ihn schon gegen St. Pauli nach dem Ausgleich einwechseln. Dann kriegen wir aber das dritte Gegentor und mussten umplanen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass er in den nächsten Wochen zum Einsatz kommt.
… über den kommenden Gegner:
Es wird ein schwieriges Spiel gegen den KSC, der nicht umsonst bereits 36 Punkte auf dem Konto hat. Die Karlsruher haben einen herausragenden Stürmer sowie ein richtig gutes Mittelfeld in ihren Reihen. Sie kommen mit viel Selbstvertrauen zu uns, auch wenn sie zuletzt gegen Nürnberg in letzter Sekunde verloren haben.
… über das kommende Spiel:
Ich bin immer optimistisch. Wenn ich das Spiel gegen St. Pauli sehe, haben wir ein ordentliches Spiel gemacht. Nur das Ergebnis stimmte nicht. Wir dürfen uns aber nicht so lange mit Niederlagen aufhalten, sondern müssen versuchen, uns auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Wir müssen unsere Fehler abstellen und können viele Dinge besser machen – besser verteidigen und unsere Möglichkeiten besser ausspielen. Wir wollen eine bessere Rückrunde als Hinserie spielen. Das ist nach wie vor möglich. Im Hinspiel gegen den KSC ging es hin und her. Wir sind am Ende als Sieger vom Platz gegangen. Ich hoffe, dass wir auch am Freitag wieder eine gute Leistung zeigen und erneut das Spiel gewinnen. Wir brauchen Punkte, das wissen wir. Wir dürfen aber nicht hektisch oder nervös werden. Wir wissen um unsere Situation. Doch das darf uns nicht hemmen. Jetzt haben wir die Chance gegen Karlsruhe, vieles besser zu machen und die drei Punkte bei uns zu behalten.