FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zur Auswärtsniederlage in Heidenheim zusammengefasst.
Dimitrios Grammozis:
Wir sind ergebnistechnisch heute natürlich enttäuscht. Ich finde, wir haben heute wieder ein gutes Spiel gegen einen guten Gegner gezeigt. Als Gastmannschaft hatten wir das Spiel nach ein paar Minuten gut im Griff. Wir hatten eine gute Ballzirkulation, haben viele gute Seitenwechsel gespielt. Für ein Auswärtsspiel hatten wir viele Torchancen, aber wir haben aktuell nicht das Spielglück, dass mal ein Ball reingeht und wir auch mal in Führung gehen. Die Art und Weise, wie wir uns präsentieren, ist jedoch sehr positiv. Wir werden jetzt weiter daran arbeiten, dass die guten Leistungen auch in Punkte umgemünzt werden.
Frank Schmidt:
Ich hatte im Vorfeld gesagt, das es ein anderes Spiel werden würde. Der Gegner hat uns gut analysiert, die Räume eng gemacht, und wir haben es nicht geschafft das Spiel so zu verlagern, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten dann einmal Pech, das war sicher die größte Chance der Partie. Im Verlauf des Spiels ging es dann hin und her aber nicht so, dass es Chancen auf beiden Seiten gab, es war eher der Abnutzungskampf und keiner wollte einen Fehler machen. Darmstadt hatte dann zwei, drei gute Chancen, aber da war Müller immer zur Stelle. Am Ende entscheidet dann ein Tor nach unserer Balleroberung die Partie. Wir hätten das 2:0 machen können, hätten aber auch das 1:1 kassieren können – das war heute ein Arbeitssieg gegen einen starken Gegner. Letztes Jahr hatten wir ein ähnliches Spiel, da haben wir es verloren und diesmal haben wir es gewonnen.
Die Pressekonferenz gibt es hier im Video.
Patrick Herrmann:
Der Spielausgang ist sehr ärgerlich. Wir machen wieder Mal ein gutes Spiel und hätten es auch verdient gehabt, in Führung zu gehen. Beim Gegentor machen wir zwar einen Fehler, aber ich glaube der Stürmer weiß selbst nicht, wie er das Tor erzielt hat. Das Glück war heute leider nicht auf unserer Seite. Wir müssen jetzt zusehen, dass wir unser guten Leistungen in Punkte ummünzen. Wir arbeiten gut, gehen die Spiel gut an und die Tendenz zeigt spielerisch nach oben – aber wir müssen es schaffen, unsere Qualitäten so umzusetzen, dass die Punkte bei uns bleiben. Jetzt müssen wir weiterarbeiten, wenn wir diesen Weg weiter gehen, wird das Glück zu uns zurückkommen und der Ball von der Unterkante der Latte dann auch reingehen. Wir müssen aber auch die minimalen Fehler analysieren und abstellen, damit wir nächste Woche punkten.
Tim Skarke:
Sicherlich hätte ich mir meine Rückkehr nach Heidenheim anders vorgestellt. Das Ergebnis ist sehr enttäuschend. Für mich persönlich und für die ganze Mannschaft, wir haben uns etwas ganz anders vorgenommen. Ich glaube, wir haben im Moment wenig Glück, treffen die Latte, fahren gute Konter, aber kommen zu selten in Abschlusssituationen. In der ersten Halbzeit halten wir den Ball gut, nach der Pause hatten wir Möglichkeiten, aber wir belohnen uns aktuell nicht. Woran es liegt, ist schwer zu sagen, wir haben es gut gemacht, genau wie gegen Nürnberg, wir haben hinten raus gespielt, haben uns getraut Fußball zu spielen, aber offensiv erwarten wir von uns mehr. Wir müssen jetzt schauen, dass wir Tore erzielen und dann werden wir auch Punkte holen. Wir werden nicht nervös, wir sind am Anfang der Saison, wir legen alle alles rein und geben Gas, da bin ich guter Hoffnung, dass bald wieder ein Dreier gelingt.
Ich habe in der Pause gesehen, dass die Fans ein Banner für Matze Wittek und mich hochgehalten haben, das war sehr, sehr schön, das Gefühl nehmen ich mit, aber die drei Punkte hätte ich noch lieber gehabt.