FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 2:0-Heimsieg gegen den 1.FC Heidenheim zusammengefasst.
Frank Schmidt:
Es ist schade für uns. Wir wollten hier heute natürlich etwas mitnehmen und ich denke, das hat man auch in den ersten zehn Minuten gesehen. Da hatten wir Kontrolle, aber ohne Gefahr für das Darmstädter Tor. Dann ging es zweimal ganz schnell. Wir verlieren zwei mal den Ball und lassen vermissen, was uns eigentlich ausmacht. Dann stand es auf einmal 0:1 das kann passieren – was nicht passieren darf, ist das 0:2. In Darmstadt ist es dann natürlich sehr schwer, wenn man 0:2 hinten liegt. Wir haben dann früh gewechselt, denn es war klar, dass wir so nicht weiter machen konnten. Mit der Umstellung hatten wir den Wunsch, mehr Torgefahr zu erzeugen. Darmstadt hatte dann aber trotzdem noch die Chance auf das 3:0. In der Halbzeit haben wir dann besprochen, dass wir die Flucht nach vorne suchen. Wir wollten einen offenen Schlagabtausch und haben das mit 22 Abschlüssen geschafft, leider war auch da nicht viel torgefährliches dabei. Aber auch Darmstadt hatte gute Kontergelegenheiten und wenn das 3:0 fällt, ist das Spiel zu Ende. Der Sieg geht in Ordnung, Darmstadt ist gut und hat heute leidenschaftlich gespielt.
Dimitrios Grammozis:
Es war ein hochverdienter Sieg. Wir wussten, dass es heute intensiv werden würde. Heidenheim hat eine Top-Mannschaft und das Spiel war so, wie man es erwarten konnte. Ich bin mit der Leistung absolut zufrieden. Die Mannschaft hat nie den Fokus auf das Spiel verloren und wir wollten gegen einen guten Gegner gut aussehen. Wir haben leidenschaftlich gespielt und hatten eine gute Mischung aus Ruhe und den schnellen Bällen in die Tiefe. In der zweiten Halbzeit hatte Heidenheim dann auch noch Chancen, wir aber auch. Ich denke, insgesamt war der Sieg richtig und wichtig. Lob auch an die Zuschauer, die die Mannschaft heute wieder getragen haben.
Yannick Stark:
Wir sind sehr gut reingekommen und haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und auch frühzeitig die Tore gemacht. Anders als in Dresden wollten wir den Gegner dann nach der Pause nicht wieder ins Spiel kommen lassen. Auch das ist uns gut gelungen. Sie hatten kaum klare Torchancen, auch da hatten wir die besseren Gelegenheiten. So steht am Ende ein verdienter und souveräner Sieg. Mit der Nachricht unter der Woche hatten wir als Mannschaft nicht unbedingt gerechnet, aber das war dann ein Tag Thema in der Kabine und dann haben wir uns zusammengesetzt und uns gesagt, dass es uns nicht aus der Ruhe bringen darf. Wir spielen in erster Linie für den Verein und für uns. Der Trainer hat uns auch klar das Zeichen gegeben, dass es nicht um ihn geht, sondern wir unsere gute Phase weiter fortführen wollen. Das ist heute eindrucksvoll gelungen. Wir sind auf einem wirklich guten Weg und wollen unseren Lauf so lang es geht auch fortführen. Trotzdem sollte man weiterhin vorsichtig sein und auch die Kirche im Dorf lassen. Wir freuen uns primär über den Abstand noch unten und schielen nicht nach oben.
Dario Dumic:
In der ersten Halbzeit haben wir ein hervorragendes Spiel gemacht. Wir haben fast alle zweiten Bälle gewonnen und defensiv gut gearbeitet. Auch mit dem Ball hatten wir gute Spielzüge. Wir hätten sogar mehr als zwei Tore aus unseren Chancen erzielen können, zwei Treffer waren das Minimum heute. Nach der Pause war es ein anderes Spiel. Heidenheim war besser, sie haben etwas umgestellt in der Halbzeit. Das Spiel war offener, es gab große Chancen auf beiden Seiten. Es war aber ein verdienter Sieg heute. Zur roten Karte kann ich wenig sagen, aber er trifft mich und ich blute, da kann man sicher einen Platzverweis vertreten. Ich denke, das Ergebnis spricht nach dieser Woche für sich, die Situation um den Trainer hat uns auf dem Platz nicht beeinflusst. Wir haben 2:0 gewonnen, haben da weiter gemacht, wo wir aufgehört haben letzte Woche. Als Mannschaft haben wir darüber gesprochen, aber wir wollen uns weiter etwas aufbauen. Wir haben neun Spiele nicht verloren und die letzten vier gewonnen, da wollen wir weiter machen. Meine Meinung dazu ist nicht wichtig. Wir stehen gut da, wenn man Spiele gewinnt kann man in dieser Liga schnell klettern, aber es geht auch schnell wieder runter. Man sollte nicht so sehr auf die Tabelle schauen. Einfach die Spiele analysieren, sich verbessern und an den Stärken und Schwächen arbeiten, dann sehen wir was dabei herauskommt.
Mathias Honsak:
Es war mein erstes Tor für Darmstadt, das freut mich sehr, so kann es jetzt gerne weiter gehen. Ich habe natürlich schon lange auf diesen Moment gewartet. In der Hinrunde hatte ich mit zwei Verletzungen zu kämpfen, das hat mich etwas zurück geworfen. Das war sicher nicht der optimale Start bei einem neuen Verein. In der Winterpause habe ich hart gearbeitet, weil ich unbedingt zur Rückrunde angreifen wollte. Die tägliche Arbeit ist wichtig, im Training immer Vollgas beben und an den Schwächen arbeiten. So kommen bessere Leistungen zu Stande. Der Abschied vom Trainer kam überraschend und es ist schade aus unserer Sicht. Ich denke Dimi hat eine tolle Arbeit für den Verein geleistet. Wir alle – Mannschaft, Trainerteam, Verantwortliche und Mitarbeiter – haben uns geschworen, dass wir die Saison positiv zu Ende bringen wollen. Und ich denke, man hat heute gesehen, dass wir uns fokussieren konnten und eine großartige Leistung gezeigt haben.