FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Nein, es war kein Spektakel in Paderborn. Und das obwohl in der Benteler-Arena zwei der offensivstärksten Mannschaften der 2. Bundesliga aufeinandertrafen. Viel mehr entschieden Arbeit, Kampf und Leidenschaft, aber letzten Endes auch die besser getretenen Standardsituationen die Partie. Denn genau solch eine verwerteten die Lilien zum 1:0-Endstand. Dementsprechend überglücklich über diesen hart erkämpften Auswärtssieg zeigten sich die Mannen des SV Darmstadt 98 im Anschluss an den Mikrofonen. sv98.de fasst alle Stimmen zum Spiel zusammen.
Torsten Lieberknecht:
„Es war eine sehr interessante Partie mit einer ausgeglichenen ersten Halbzeit. Über die 90 Minten hatten wir eine gute Struktur gegen den Ball. Genau das hatten wir uns nach dem Düsseldorf-Spiel vorgenommen. Und das hat Mannschaft bis auf wenige Ausnahmen fantastisch umgesetzt. In der zweiten Hälfte hatten wir eine Phase, in der wir gemerkt haben, dass wir richtig gut im Spiel sind. Aufgrund der zweiten 45 Minuten ist es ok, dass wir hier gewonnen haben. Wenn das Spiel 0:0 ausgeht, wäre es ein torloses Remis der besseren Sorte gewesen. So freuen wir uns aber, dass wir die das Duell gewonnen haben. Der Wermutstropfen für diesen schwer erkämpften Sieg ist aber die Verletzung von Luca Pfeiffer, der für das Wochenende sicher ausfallen wird.“
Lukas Kwasniok:
„Die Standardsituationen haben heute den Unterschied gemacht. Wir haben zu viele Standards – vor allem Ecken – zugelassen und dagegen offensiv zu wenig aus unseren Situationen gemacht. Die Darmstädter hatten natürlich Größenvorteile, Patric Pfeiffer ist dann auch nicht einfach zu verteidigen. Unter dem Strich war es eigentlich ein 0:0-Spiel, die Niederlage tut daher weh. Trotzdem haben wir mit 27 Punkten aus 17 Spielen eine gute Hinrunde gespielt.“
Fabian Holland:
„Es war ein Abnutzungskampf. Hier wurde 90 Minuten um jeden Zentimeter gefightet. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass das entscheidende Tor nach einem Standard fiel. Ein 1:0 ist das geilste Ergebnis, was du hier erzielen kannst – gerade mit Blick auf die enorme offensive Qualität der Paderborner. Trotzdem wussten beide Mannschaften, dass beide Teams ihre Stärken in der Offensive haben und man dadurch nichts zulassen darf. Deswegen freut es uns umso mehr, dass wir hier als Sieger vom Platz gehen. Wir haben bei den Ecken immer ein paar Hünen im Zentrum. Daher musst du den Ball einfach nur reinspielen. Für mich persönlich ist es natürlich schön, dass ich Patric den Ball auflegen konnte. Für die ganze Mannschaft ist das Ergebnis heute einfach wunderbar.“
Tobias Kempe:
„Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung mit großer Kampfbereitschaft und Willensstärke. Es ging hin und her, Paderborn ist eine sehr starke Mannschaft. Es freut mich, dass wir so ein Spiel durch einen Standard entscheiden können, speziell freut es mich für Patric, der die schöne Ecke von Fabi nutzen konnte. Solche Siege sind am schönsten. Es waren keine einfachen Bedingungen, der Platz war in keinem optimalen Zustand. Beide Mannschaften haben viel Leidenschaft gezeigt, heute war das entscheidende Quäntchen auf unserer Seite. Die Hinrunde hat schwierig für uns begonnen, das hat uns aber als Mannschaft zusammengeschweißt und dann haben wir uns in einen Flow gespielt. Wir sind eine geile Truppe, in der sich jeder unterordnet. Wir gucken weiterhin nicht auf die Tabelle, sondern wollen einfach weiterhin Punkte sammeln.“