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14.02.2020 / Allgemein

„Das große Ziel: An Sandhausen vorbeiziehen“

Der SV Darmstadt 98 empfängt am 22. Spieltag der 2. Bundesliga den SV Sandhausen (16.2./13.30 Uhr). Vor dem Duell mit den Kurpfälzern hat Dimitrios Grammozis im Mediengespräch den kommenden Gegner analysiert. Außerdem berichtet er über die personelle Situation der Lilien und über die Vorfreude auf die Stimmung im Merck-Stadion am Böllenfalltor.

…zum Personal:

Die drei Punkte haben uns am vergangenen Spieltag sehr gut getan. Man sieht deutlich, dass die Jungs in dieser Woche sehr viel aus dem Sieg in Dresden ziehen konnten. Jetzt freuen wir uns auf den nächsten Gegner vor heimischem Publikum. Der SV Sandhausen stellt wieder eine Herausforderung dar. Doch dafür sind wir gut aufgestellt. Personell können wir so planen, wie schon in der Vorwoche. Bis auf Mathias Wittek sind alle Spieler fit und stehen zur Verfügung. Ich freue mich auf einen vollen Kader.

…zum kommenden Gegner:

Uwe Koschinat leistet in Sandhausen sehr gute Arbeit. Obwohl sie die letzten beiden Spiele verloren haben, hat er seiner Mannschaft eine klare Handschrift mitgegeben. Gegen Sandhausen ist es nie einfach zu spielen, weil sie eine hohe Intensität in ihrem Spiel an den Tag legen. Sie versuchen den Gegner, permanent unter Druck zu setzen und ihn nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Lösungen einstudieren, damit wir vor heimischer Kulisse ein gutes Spiel abliefern. Die tabellarische Situation ist so, dass wir mit einem Sieg an Sandhausen vorbeiziehen können. Das ist unser großes Ziel.

…über die Erwartungen zum Sandhausen-Spiel:

Sandhausen weiß genau, was sie tun und wie man verteidigt. Diese Mannschaft will schnell den Ball haben, um dann schnell und schnörkellos in die gefährlichen Bereiche zu kommen – mal mit hohen, mal mit flachen Pässen. Darauf müssen wir uns einstellen. Aber wir wissen, was auf uns zu kommt. Vor heimischer Kulisse wollen wir unser Spiel durchziehen, auch wenn der Gegner uns wieder alles abverlangen wird.

 …über personelle Veränderungen in der ersten Elf:

Ich denke von Spieltag zu Spieltag. Natürlich haben die Jungs in Dresden vor allem in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht und letztendlich den Sieg eingefahren. Jetzt müssen wir eine gute Mischung finden: Einerseits wollen wir der siegreichen Mannschaft vergangener Woche Vertrauen schenken, andererseits müssen wir uns auf den kommenden Gegner einstellen. Deshalb schauen wir uns die letzten Trainingseinheiten noch einmal genau an und werden dann entscheiden, wer am Sonntag auflaufen wird.

…über die Rechtsverteidigerposition:

Ich habe Matthias Bader in der 60. Minute gegen Dresden nicht vom Platz geholt, weil er eine schlechte Leistung gebracht hat. Das Duell war sehr intensiv. Man hat ihm angesehen, dass er länger nicht mehr mit dieser Intensität gespielt hat. Er musste viele Wege machen – nicht nur in der Defensivarbeit, sondern auch in der Offensive. Gerade in der ersten Halbzeit konnte er vorne viele Akzente setzen. Patrick Herrmann hat uns nach seiner Einwechslung wichtige Stabilität gegeben. Die rechte Abwehrseite ist eine Position, die uns viel überlegen lässt, welche Konstellation am besten passen könnte. Beide Spieler haben in Dresden ihre Leistung gebracht.

…zur durch das Dach möglicherweise lauteren Gäste-Stimmung auf der Gegengerade:

Irgendwo müssen wir die Gästefans ja unterbringen (lacht). Wenn Teams mit einer großen Anhängerschaft zu uns kommen, wird es sicherlich noch lauter aus dem Gästeblock werden. Aber so ist es in jedem Stadion. Und die Kapazität am Böllenfalltor lässt es zu, dass die gegnerischen Fans – sofern sie zahlreich zu uns kommen – die Chance haben, ihre Mannschaft lautstark anzufeuern. Aber damit beschäftige ich mich weniger. Mir ist vor allem die Art und Weise sehr positiv im Gedächtnis geblieben, wie sich unsere Fans präsentiert haben.

Weitere Informationen:

Im Heimbereich sind noch Tickets für die Haupt- sowie für die Nordtriübne an den Tageskassen am Sonntag erhältlich. Diese öffnen bekanntlich zwei Stunden vor dem Anpfiff.

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