FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum Auswärtssieg beim HSV zusammengefasst.
Dimitrios Grammozis:
Wir sind sehr glücklich über diesen Sieg. Wir sind in der ersten Halbzeit, vor allem in den ersten 15, 20 Minuten, nicht ins Spiel gekommen. Wir konnten das, was wir uns vorgenommen haben, leider nicht umsetzen und sind so 0:2 in Rückstand geraten und darüber durften wir uns auch nicht beschweren. Wir haben dann eine Umstellung mit Yannick Stark in der Zentrale und Mehlem auf links vorgenommen. Diese Umstellung war wichtig für unser Spiel und hat uns Stabilität gegeben. In der Halbzeit haben wir der Mannschaft zu denken gegeben, ob es das ist wie man sich hier präsentieren will. Riesen Kompliment an die Mannschaft, die das dann so umgesetzt hat und auch ein riesen Kompliment an die Fans, die uns auch nach dem 0:2 weiter angefeuert haben. Nach dem 2:2 war es dann ein offener Schlagabtausch und wir hätten auch in Rückstand geraten können. Dann kommt es wie es kommt: Wir fahren noch einen Angriff, machen den Treffer und nehmen den Sieg mit. Kompliment an die Mannschaft, die viele Drangphasen überstehen musste.
Hannes Wolf:
Wir sind gut in die Partie gekommen, hatten die Schärfe und haben zwei Tore geschossen. Aber schon im Laufe der ersten Halbzeit haben wir den Zugriff verloren, Bälle zu leicht hergegeben, jedoch aber ohne klare Chancen für Darmstadt. Wir wussten, dass das 2:0 ein gefährliches Ergebnis ist und wollten weiter spielen. Aus dem Nichts kam dann ein tiefer Ball und Darmstadt machte das 1:2. Beim Pfostenschuss hatten wir Glück und dann kam der Freistoß zum 2:2. Wir haben danach alles versucht und hatten noch 6 oder 7 gute Chancen, haben aber keinen Treffer gemacht und kassieren in der letzten Szene den Treffer und verlieren das Spiel. Wir brauchen die Konstanz über die ganze Zeit, wir hatten 75 Minuten zeit wo der Gegner kommen muss, da haben wir es leider nicht geschafft, das Spiel zu entscheiden.
Marvin Mehlem:
Wir waren die ersten 15, 20 Minuten überhaupt nicht im Spiel. Aber danach haben wir uns aufgerafft und gespürt, dass wir auch hier unser Spiel aufziehen können. Das haben wir dann versucht, auch wenn es bis zur Pause noch nicht wirklich gut geklappt hat. In der Halbzeit gab es dann eine klare Ansprache, der Trainer hat uns motiviert und auch Mut zugesprochen. Die zweite Halbzeit war dann einfach überragend. Das hat riesigen Spaß gemacht. Beim HSV nach einem 0:2 noch zu gewinnen, das ist schon etwas ganz Besonderes. Jetzt treten wir natürlich alle extrem glücklich und zufrieden den Heimflug an. Es freut uns auch für die Fans, die uns hier so zahlreich unterstützt und für eine tolle Atmosphäre gesorgt haben. Es war ein geiles Gefühl, nach dem 3:2 vor ihnen zu jubeln und in diesem Moment nur unsere Fans in diesem Stadion zu hören.
Fabian Holland:
Zu Spielbeginn waren wir noch nicht auf dem Platz. Da ging uns alles etwas zu schnell und schon lagen wir 0:2 hinten. Diese Minuten waren schwierig und wir hatten das Gefühl, dass wir überrollt werden. Aber es wurde dann von Minute zu Minute besser und wir haben dann schon auch gemerkt, dass der Gegner hinten anfällig ist und wir die Räume bekommen können. Was dann nach der Pause passiert ist, das war schon Wahnsinn. Wir haben uns in der Halbzeit gesagt, dass wir eine Truppe sind, die definitiv nicht aufgibt. Wir wollten uns eine Chance erarbeiten und diese dann auch nutzen. In der zweiten Halbzeit wurde dann deutlich, dass wir an uns glauben. Es ist Wahnsinn, wie es im Endeffekt abgelaufen ist. Wir wären hier auch mit einem 2:2 zufrieden gewesen. Aber dann noch so in der letzten Minute das Siegtor zu machen, das sind die Momente, für die man Fußball spielt. Diesen Sieg dann noch mit so vielen Lilienfans zu feiern, ist natürlich überragend.
Tobias Kempe:
Das sind die schönsten Siege. So zurückzukommen, das ist wirklich unglaublich. Der HSV war sehr dominant in der ersten Halbzeit, umso geiler ist es, was wir für eine zweite Halbzeit gespielt haben. Der Trainer war in der Halbzeit sehr emotional, er hat uns gesagt, dass wir viel mehr können und jeder noch mindestens eine Schippe drauflegen muss. Etwas aggressiver, mehr Leidenschaft und härter in den Zweikämpfen. Man hat auch in der Halbzeitpause gemerkt, dass hier keiner aufgeben möchte. Die zweite Halbzeit war dann Darmstadt 98 mit Kampfeswillen und Leidenschaft. Einfach überragend.