33 Jahre alt und noch immer ein absoluter Leader. Das ist Robin Knoche. Ende Januar wechselte der der Innenverteidiger vom 1. FC Nürnberg zur Arminia nach Bielefeld. Der Grund war simpel: Mehr Spielzeit. Und unter seinem neuem Trainer Mitch Kniat bekam er diese auch. In den ersten sechs Spielen in seiner Zeit auf der Bielefelder Alm stand Knoche jedes Mal über 90 Minuten auf dem Rasen.
Der gebürtige Braunschweiger hat in seiner langen Karriere schon viel erlebt – ein Triumph im DFB-Pokal sowie der Superpokal glänzen in seiner Vita. Beide Trophäen gewann er in der Zeit beim VfL Wolfsburg, insgesamt 15 Jahre verbrachte er bei den Wölfen, bereits mit zwölf Jahren trug Knoche erstmals das VfL-Trikot. Der Wechsel von Wolfsburg weg führte in für vier Jahre an die „Alte Försterei“. Gemeinsam mit Union Berlin ging es für ihn in in der Champions League – auf große Reise nach Madrid, Neapel und Braga.
Nun findet sich der Routinier im Abstiegskampf der zweiten Liga wieder. „So ist der Fußball“, fasste es Knoche knapp in einem Interview mit dem „kicker“ kurz und knapp zusammen. Braucht er mal eine Abwechslung zum Ligaalltag, so findet er im Darts „eine kleine Ablenkung“, wie er ebenfalls im Gespräch mit dem „kicker“ verriet. Nie werde er seine erste 180 vergessen. „Da rastete man schon wirklich komplett aus“, scherzte Knoche. Ebenfalls zählt er als große Errungenschaft ein 161er-Check-out auf: „Das war schon das Highlight“. Doch Fußball schlägt Darts-Scheibe. Denn viel Zeit für die Pfeile wird aktuell nicht bleiben für Robin Knoche und Arminia Bielefeld im Kampf um den Klassenerhalt.