FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 2:1-Auswärtssieg bei Hannover 96 zusammengefasst.
Dimitrios Grammozis:
Wir sind überglücklich, dass wir heute drei Punkte holen konnten. Wir wussten, dass wir in einem schweren Stadion, gegen einen guten Gegner spielen, der neue Energie aus dem Trainerwechsel geschöpft hat und heute den Bock umstoßen wollten. Wir haben uns drauf eingestellt und in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht. Wir haben Hannover immer vor Probleme gestellt, leider kassieren wir schnell den Ausgleich. Kompliment an meine Jungs, die dann trotzdem weiter gemacht haben und so gehen wir mit dem 2:1 in die Pause. Wir wollten in der zweiten Halbzeit so weiter machen, aber Hannover hat einen Gang hochgeschaltet, da waren wir auch etwas zu passiv. Ich hätte mir da ein bisschen mehr Aggresivität gewünscht. Am Ende haben wir das Glück, dass das absolute Traumtor von Stendera nicht zählt. Der Schiedsrichter fälscht den Ball ab und von der Regel her ist das dann auch so in Ordnung – natürlich ist das bitter für Hannover. Großes Kompliment an die Mannschaft, die gut verteidigt hat und am Ende gar nicht mal so unverdient gewonnen hat.
Kenan Kocak:
Die Partie hat für uns mit dem Eigentor natürlich nicht so gut angefangen. Wir haben es in dieser Situation nicht geschafft in Überzahl konsequent zu klären. Wir kommen dann aber zurück, machen das 1:1 und waren dann bemüht, hatten aber Probleme mit dem aggreiven Anlaufen der Darmstädter. Wir hatten einfach nicht genug Mut, um uns aus dem Pressing zu lösen. Auch der zweite Treffer von Darmstadt war eigentlich eine einfache Aktion. Wir haben es versäumt mutiges, vertikaltes Spiel umzusetzen und mehr auf Sicherheit gespielt. In Halbzeit zwei waren wir dann besser, hatten viele Gelegenheiten, aber der letzte Ball oder die Besetzung der Box war nicht gut. Die Aktion mit dem Schiedsrichter passt dann zur aktuellen Lage.
Fabian Holland:
Es ist ein wichtiger Dreier heute, besonders auswärts tut sowas immer gut. Auch für die Fans schön, dass man so eine lange Fahrt nicht umsonst gemacht hat. Es ist ein Wahnsinnsgefühl hier zu gewinnen, gegen Hannover, eine gute Mannschaft eigentlich. Momentan haben sie Probleme, aber sie haben viel Qualität und daher muss man so ein Team auch erstmal besiegen. Ich denke, wir sind heute sehr gut aufgetreten. In Hannovers Hälfte wollten wir uns durchkombinieren und bei den feuchten Bedingungen ist es immer gut, einfach mal zu schießen. Das haben wir vor allem in der ersten Halbzeit gut gemacht. Und endlich haben wir uns mal doppelt belohnt, das hat uns in den letzten Spielen gefehlt. Ich glaube wir kannten alle die Regel, warum das 2:2 aberkannt wurde, wir hatten ja eine Regelschulung vor der Saison. Aber gesehen habe ich das nicht in dem Moment.
Tobias Kempe:
Wir sind sehr glücklich über den Sieg heute, der tut richtig gut. Es war ein packendes Spiel, es war klar, dass Hannover nach der Pause stärker wird, aber wir haben das gut verteidigt und ein bisschen Glück gehabt mit dem Schiedsrichter. So ist die Regel, es war ein schönes Tor, aber zu unserem Glück hat es nicht gezählt. Gesehen habe ich die Situation nicht, ich wusste nicht, dass der Schiedsrichter dran war, dafür ging es zu schnell. Das war gut für uns, denn dann haben wir nochmal alles reingehauen und konnten den Sieg sichern. Über mein Tor freue ich mich natürlich auch sehr, Dursun legt ihn mir schön ab und dann habe ich ihn volley genommen und es hat gepasst. Man hat gesehen, dass Hannover nach den Toren ein wenig verunsichert war, daher finde ich, dass der Erfolg im Großen und Ganzen verdient war. Drei Punkte tun absolut gut, besonders nach so einem Abendspiel, auch wenn ich sicher heute nicht schlafen können werde. Aber wir ruhen uns jetzt gut aus und greifen Sonntag wieder an.
Marvin Mehlem:
Beim Tor sehe ich, dass Tobi den Ball bekommt und weiß dann natürlich, dass er die Qualität hat, um ihn zu mir zu bringen. Die Annahme gelingt mir gut, danach habe ich nicht mehr gesehen, was passiert ist. Hauptsache der Ball war drin. Egal, ob Eigentor oder mein Treffer. Die drei Punkte sind extrem wichtig. Wir haben schon oft in dieser Saison viel Aufwand betrieben, ohne uns zu belohnen. Heute war das Glück auf unserer Seite, so wird es natürlich eine schöne Heimreise. Nach der Pause haben wir uns allerdings zu weit nach hinten drängen lassen, da müssen wir auch nach einer Führung noch mehr nach vorne spielen und nicht über einen so langen Zeitraum verteidigen. Schlussendlich ist es ein hart erkämpfter Sieg und mir ist dann auch egal, wie wir schlussendlich gewonnen haben (lacht).