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06.02.2022 / Allgemein

„Deutliche und verdiente Niederlage, die schmerzt“

Nach zuletzt vier ungeschlagenen Spielen in Folge sowie sieben gesammelten Rückrunden-Punkten mussten die Lilien am Sonntagnachmittag gegen den Hamburger SV eine Niederlage hinnehmen. Ein gebrauchter Nachmittag, an welchem die Rothosen dank großer Effizienz bereits nach 13 Minuten mit 3:0 in Vorsprung lagen. Zwar bäumte sich der SV 98 im zweiten Durchgang noch einmal auf, doch schlug der HSV abermals zu und stellte die Anzeigetafel auf 0:5 aus Darmstädter Sicht. Dementsprechend enttäuscht zeigten sich die Blau-Weißen nach Spielende an den Mikrofonen. sv98.de hat alle Stimmen zum Spiel zusammengefasst.

Foto: Holtzem

Tim Walter:
„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und sehr früh in Führung gegangen. Dann war es ein Selbstläufer. Trotzdem haben uns in der ersten Halbzeit noch zu wenig belohnt und hätten noch höher führen können, auch wenn ein 3:0 zur Pause ein passables Ergebnis ist. Nach der Pause haben wir etwas 20 Minuten gebraucht. Wenn Darmstadt in der Phase das Tor macht und rankommt, hätte es nochmal enger werden können. Aber wir haben uns aus dieser Phase gut befreit und hatten im Anschluss wieder mehr Kontrolle. Dementsprechend haben wir heute verdient gewonnen.“

Torsten Lieberknecht:
„Wir haben heute einen starken HSV erlebt, der uns die erste Rückrundenniederlage zugefügt hat. Gerade in puncto Effizienz und Positionsspiel waren uns die Hamburger überlegen. Wir wollten zu Beginn der Partie zunächst versuchen, aus einer gesunden Ordnung in die Umschaltmomente zu kommen. Doch spielen wir zu viele Fehlpässe. In der zweiten Halbzeit haben wir dann einen anderen Ansatz gewählt. Wir hatten unsere Druckphasen, in denen wir das Spiel hätten spannender machen können. Doch schlussendlich müssen wir dem HSV einfach Respekt zollen, dass sie heute so einen Sahnetag erwischt und verdient gewonnen haben. Solch ein Spiel kommt in einer langen Saison schonmal vor, das gehört zum Fußballer-Leben dazu. Die Mannschaft wird sich davon erholen. Bisher haben wir uns in dieser Saison nach Niederlagen schnell wieder gefestigt gezeigt und die richtigen Antworten geliefert. Und schon in der zweiten Halbzeit haben wir ein ordentliches Gesicht gezeigt. Wir wollten uns nicht ergeben. Insgesamt war es ein gebrauchter Tag, an dem der HSV sehr vieles überragend umgesetzt hat.“

Fabian Holland:
„Wir haben heute richtig auf die Fresse bekommen. Direkt nach dem Spiel tut das Ergebnis natürlich sehr weh. Wir waren von Beginn an nicht gut genug im Spiel, nicht in den Zweikämpfen und haben die Hamburger nicht richtig angelaufen. Es sind insgesamt zu viele Dinge nicht so gelaufen, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Zudem war in der ersten Viertelstunde jeder Ball des HSV drin. Und dann wird es schwer gegen Hamburg. In der zweiten Halbzeit waren wir zwar phasenweise aktiver und besser in den Zweikämpen, verlieren aber ergebnistechnisch auch die zweite Hälfte. Trotzdem wird uns dieses Spiel nicht umhauen. Dafür sind wir mental viel zu stark. Wir haben die ganze Saison schon gezeigt, dass wir es auch anders können. Nächste Woche werden wir direkt probieren, es wieder besser zu machen.“

Marcel Schuhen:
„Als Sportler will man immer gewinnen, da ist so eine deutliche und verdiente Niederlage natürlich schmerzhaft. Nach einem 0:3 gegen so einen guten Gegner zurückzukommen, ist immer immens schwierig. Wir haben danach ein wenig umgestellt und hatten dann bis zur Pause zumindest ein wenig Zugriff. Die zweite Halbzeit war dann ordentlich. Wenn das 1:3 zählt, läuft es vielleicht anders. So ist es ein komplett gebrauchter Tag. Es ist untypisch für uns, dass uns heute so viele Dinge gefehlt haben, speziell in der Zweikampführung. Der HSV hat es zwar sehr gut gemacht, aber wir haben es auch einfach schlecht gemacht. So müssen wir es analysieren und dann auch abhaken. Die Niederlage schmerzt jetzt ein paar Tage, aber dann machen wir weiter und fahren nach Hannover.“

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