FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Eine kritische Anfangsphase überstanden und danach ein richtig gutes Auswärtsspiel gezeigt. Dazu endlich auch die Chancen genutzt und hinten die Null gehalten. Entsprechend glücklich waren die Lilien nach dem 4:0-Auswärtssieg beim Tabellenzweiten aus Fürth. sv98.de hat alle Stimmen zusammengefasst.
Markus Anfang:
Wir haben heute gegen eine richtig gute Mannschaft gespielt. Wir kamen aus zwei Niederlagen, Fürth hatte eine breite Brust, das hat man in den ersten Minuten gesehen, da hatten sie gute Möglichkeiten. Durch die Ruhe im Ballbesitz haben wir den Schalter umgelegt und dann besser ins Spiel gefunden. Es ist allerdings verrückt, dass wir die Chancen nicht nutzen, die man nutzen müsste. Und die Szenen, wo nicht unbedingt ein Tor fallen muss, die nutzen wir dann. Nach der Pause haben wir dann nach einem sehr schönen Angriff das 3:0 erzielt, danach haben wir etwas mehr verteidigt, aber ich muss den Jungs ein großes Kompliment machen. Wir haben es heute auch erzwungen und waren einfach mal an der Reihe. Das Momentum war auf unserer Seite. Siege sind immer wichtig, aber die Art und Weise nach zuletzt zwei Niederlagen war beeindruckend.
Stefan Leitl:
Glückwunsch an Markus und seine Mannschaft. Wir sind extrem enttäuscht, weil es so nicht zu erwarten war. Wir müssen in den ersten 10 Minuten in Führung gehen, danach geht Darmstadt mit dem ersten Schuss – abgefälscht – in Führung. Das zweite Tor ist ebenfalls unglücklich. Für uns ist jedes Spiel eine Herausforderung. Du kannst Pech haben und zwei solche Tore bekommen, aber du darfst keine vier Tore bekommen. Denn Darmstadt war keine vier Tore besser. Ein 0:4 zuhause geht nicht.
Serdar Dursun:
Wir haben auch in den letzten beiden Spielen guten Fußball gespielt, aber keine Punkte geholt. Heute wussten wir, dass Fürth eine sehr gute Mannschaft ist, die speziell in diesem Jahr tollen Fußball spielt. Fürth hatte zu Beginn zwei Chancen, aber das 1:0 hat uns in die Karten gespielt und Selbstvertrauen gegeben. Das 2:0 direkt vor der Pause war sehr wichtig, der Trainer hat in der Halbzeit nochmal angesprochen, dass wir fokussiert bleiben müssen. Der Gegner wechselt dann nochmal, will natürlich den Anschlusstreffer, aber mit dem 3:0 wusste Fürth, dass sie heute nichts holen werden. Insgesamt muss ich der Mannschaft einen riesigen Respekt aussprechen.
Zu den beiden Vorlagen von Seung-ho Paik:
Ich habe ein super Verhältnis zu Paik, ich sage ihm immer wieder: „Wenn du einen Assist willst, dann spiel mich an.“ (lacht) Das hat er sich scheinbar zu Herzen genommen. Der erste Ball war etwas glücklich, den zweiten Ball können nur wenige Spieler mit dieser Härte vor das Tor bringen. Aber er hat ja nicht umsonst bei Barcelona gespielt.
Immanuel Höhn:
Ein riesengroßes Kompliment an die Mannschaft für das Auftreten heute nach den Nackenschlägen zuletzt. Fürth hatte zu Beginn ein, zwei Chancen, aber wir haben diese Momente heute überstanden. Das ist auch mal völlig in Ordnung, dafür müssen wir uns nicht rechtfertigen, weil es oft genug anders gelaufen ist. Danach waren wir super in der Partie und haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Es war ganz wichtig, dass wir nach der Pause direkt nachgelegt haben. Das haben wir uns in der Halbzeit vorgenommen, weil wir uns nicht hinten reinstellen wollen. Aber selbst ein 3:0 nach 50 Minuten bedeutet noch keinen Sieg, deswegen war es super, dass es über 90 Minuten konstant und gut gespielt haben. Heute genießen wir den Sieg und die Art und Weise, ab morgen gilt alles der Regeneration und dem Ziel, gegen Würzburg nachzulegen.