FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Anlässlich des 18. Spieltags der 2. Bundesliga fand am Dienstagnachmittag (26.1.) das Mediengespräch am Böllenfalltor mit Markus Anfang statt. Der Cheftrainer der Lilien beantwortete vor dem Heimspiel des SV Darmstadt 98 gegen den SV Sandhausen (27.1., 18.30 Uhr) die Fragen der via Zoom zugeschalteten Journalisten.
… zum Personal:
Der Stand des Personals im Vergleich zur vergangenen Partie gegen Holstein Kiel ist unverändert. Wir haben keine neuen verletzten Spieler. Auch Serdar Dursun hat keine Probleme. Er hat das Training gestern ganz normal mitgemacht.
… zur Hinrunde:
Für uns war es wichtig, dass wir analysiert und festgehalten haben, dass die Hinrunde punktetechnisch nicht so gelaufen ist, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir können viel darüber reden, wie wir Fußball gespielt haben und wir in vielen Spielen in der Lage waren, Punkte zu holen. Aber am Ende müssen wir ganz klar festhalten, dass wir die Punkte eben nicht geholt haben. Wir haben von 17 Spielen neun Partien verloren. Das ist viel zu viel.
… zur Hinrunde:
Über die Vergangenheit zu reden, bringt uns nicht weiter. Wir brauchen nicht mehr nach hinten gucken, wir müssen nach vorne schauen. Jetzt fängt die Rückrunde an und wir haben die Chance, viele Sachen besser als in der Hinrunde zu machen. Damit meine ich hauptsächlich, dass wir wesentlich mehr Punkte erzielen, als wir es an den ersten 17 Spieltagen getan haben. Es bringt eben nicht viel, wenn du Lob für guten Fußball bekommst, dich aber nicht mit Punkten belohnst. Gegen Sandhausen haben wir die Möglichkeit, zu beweisen, dass wir aus der Hinrunde gelernt haben und es besser machen können.
… zum kommenden Gegner:
Der SV Sandhausen hat gegen den VfL Bochum Unentschieden gespielt. Sie sind eine Mannschaft, die sehr leidenschaftlich verteidigt. Aber ich möchte eigentlich viel mehr über uns reden. Wir müssen über die Dinge sprechen, die wir besser machen können, die wir besser machen müssen. Wir konzentrieren uns nur auf uns.
… über die Stimmung in Verein und Umfeld:
Die Jungs sind enttäuscht, dass sie die Hinrunde so abgeschlossen haben. Aber das bringt jetzt nichts mehr. Wir müssen nach vorne schauen. Wir können nur das beeinflussen, was kommt, und nicht mehr das, was war. Wir werden alles dafür tun, ein gutes Spiel zu machen. Aber wir werden auch alles dafür tun, Punkte zu holen. Am Ende werden wir schließlich daran gemessen.
Wenn du Anhänger dieses Vereins bist und ihn leidenschaftlich verfolgst, leidest du natürlich mit. Dass die Fans über so wenig Punkte in der Hinrunde nicht glücklich sind, kann ich mir gut vorstellen. Die Enttäuschung darüber, dass wir nicht genügend Punkte geholt haben, steckt in der Mannschaft, im Umfeld, in der Geschäftsstelle und im Trainerteam. Doch diese Enttäuschung treibt uns an, es in der Rückrunde besser zu machen als in der Hinrunde. Das muss auch so sein. Das, was du vor der Brust hast, musst du als Chance wahrnehmen, weil du die Sachen verändern kannst. Das können wir jetzt Woche für Woche tun. Morgen haben wir schon die erste Möglichkeit, das Ergebnis aus der Hinrunde in Sandhausen zu verändern. Morgen werden wir alles dafür tun, dass Spiel zu gewinnen. Wir Sportler sind alle getrieben davon, erfolgreich zu sein. Jeder Spieler, der bei uns in der Kabine sitzt und auf dem Platz steht, will unbedingt gewinnen. Aber die Stimmung können wir nur mit positiven Ergebnissen verbessern.