FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Seit dem vergangenen Sonntag stehen die Lilien erstmals seit Dirk Schusters Amtsantritt oberhalb der letzten drei Tabellenplätze. Dementsprechend verändert waren die Fragen, die der Lilien-Cheftrainer im Vorfeld des Heimspiels gegen Aue beantwortete. Und dabei klar machte, dass sich an der eigenen Herangehensweise überhaupt nichts geändert hat.
"Wir haben der Mannschaft mitgeteilt, dass es nur um uns geht, auf uns ankommt und wir unsere Leistung abrufen wollen", unterstrich Schuster, dass die Zielsetzung der vergangenen Partien auch die für Sonntag gültige ist. Auch der Umstand, dass den Lilien bereits ein Unentschieden für den Klassenerhalt reichen würde, sorgt bei dem gebürtigen Chemnitzer für keine Anpassung seiner Spielvorbereitung: "Es ist hochgefährlich, in ein Spiel zu gehen und zu sagen: ‚Wir wollen nur einen Punkt‘. Wir wollen auf Sieg spielen, so wie wir es auch in der Vergangenheit getan haben."
18 Punkte hat Schusters Mannschaft mit genau dieser Herangehensweise in den vergangenen 10 Spielen gesammelt: "Wir waren für viele schon abgeschrieben und haben uns in die Situation gebracht, dieses Spiel spielen zu dürfen", fasste der Lilien-Cheftrainer zusammen, bevor er noch ein wenig genauer auf die jüngere Vergangenheit einging: "Im Nachhinein sieht man, was jeder einzelner Punkt wert war und wie er uns geholfen hat."
Eigene Leistung als Schlüssel
Mit Blick auf Sonntag hofft Schuster nun, dass sein Team ein Ergebnis erzielt, dass dafür sorgt, dass die anschließende Entscheidung "im positiven Sinne zufriedenstellend ist." Dafür setzt der Fußballlehrer erneut auf eine tadellose Einstellung innerhalb der eigenen Reihen: "Der Schlüssel wird sein, dass wir unsere Leistung abrufen und die Bereitschaft entwickeln, an die Grenze und darüber hinaus zu gehen."
Zumal mit dem Gegner aus dem Erzgebirge eine Mannschaft am Böllenfalltor gastiert, die ebenfalls noch Punkte für den Klassenerhalt benötigt und um deren Stärken Schuster genau weiß: "Aue ist eine spielstarke Mannschaft, die spielerische Lösungen von hinten heraus favorisiert und nach Ballgewinn schnell umschaltet. Davor sind wir gewarnt und gut beraten, das Spiel von der ersten Sekunde an hochkonzentriert anzugehen."
Doch nicht nur die hohe Konzentration, Willensstärke und Leistungsbereitschaft nannte Schuster als entscheidende Erfolgsfaktoren, auch die Unterstützung der Lilienfans bezog der frühere Nationalspieler in seine Aufzählung mit ein: "Den Anteil der Fans können wir nicht hoch genug heben. Die Fans haben fantastische Aktionen ins Leben gerufen und uns mit allem unterstützt. Wir wissen, dass wir diese Unterstützung auch im letzten Heimspiel haben werden. Das wird die Mannschaft pushen und beflügeln."
Von der Atmosphäre treiben lassen
Überhaupt machte Schuster schon am Freitag deutlich, dass er der erneuten "Gänsehaut-Atmosphäre" am Böllenfalltor mit viel Vorfreude entgegenblickt: "Wir wollen das aufsaugen und uns auch treiben lassen, um gemeinsam mit den Fans ein erfolgreiches Spiel abzuliefern."
Ein erfolgreiches Spiel wäre gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt und würde zudem das Erreichen des großen Rückrunden-Ziels bedeuten. Und sicherlich für erneut veränderte Fragen sorgen, die Dirk Schuster im Anschluss der Partie gerne beantworten würde.