FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Den Abschluss des 3. Spieltags der 2. Bundesliga bildet das Duell zwischen dem SV Darmstadt 98 und dem 1. FC Nürnberg. Doch bevor am Montagabend (5.10., 20.30 Uhr) im Max-Morlock-Stadion der Ball rollt, fand am Böllenfalltor das Mediengespräch mit Markus Anfang statt. Der Cheftrainer der Lilien gab sein Statement zum kommenden Gegner ab und beantwortete Fragen zum Personal.
… zum Personal:
Klar ist, dass uns Mathias Wittek als Langzeitverletzter nach wie vor fehlt. Victor Palsson steht uns ebenfalls nicht zur Verfügung. Die isländische Nationalmannschaft hat darauf bestanden, ihn so früh schon einzuziehen. Das konnten wir nicht beeinflussen. Bei unseren anderen Nationalspielern ist das Duell am Montag kein Problem. Aaron Seydel hat ein bisschen Probleme mit der Rippe, was ihn heute ein wenig beeinflusst hat. Marvin Mehlem hat Adduktorenprobleme. Bei ihm wissen wir nicht, ob er morgen im Abschlusstraining zu einhundert Prozent belastbar ist. Ansonsten stehen uns alle zur Verfügung – auch Immanuel Höhn. Er hat diese Woche voll mittrainieren können. Bis jetzt sieht es ganz gut aus. Ich hoffe, dass das so bleibt.
… zum kommenden Gegner:
Nürnberg hat einen neuen Trainer mit einer neuen Idee. Sie sind aber noch nicht in der Lage, alle Ideen zu einhundert Prozent umzusetzen, weil ihnen bislang noch nicht alle Spieler zur Verfügung gestanden haben – gerade im vorderen Bereich. In der Offensive sind sie sehr flexibel. Der FCN kann im Offensivbereich sehr variabel agieren. Sie haben sowohl Zielspieler als auch Spieler, die um den Stürmer herumspielen können. Zudem können sie viel mit langen Bällen agieren und haben viel Tiefgang in ihrem Spiel. Wir müssen daher aufpassen, wie hoch wir sie verteidigen. Insgesamt sind sie qualitativ richtig gut aufgestellt. Der Club ist ein Verein, der immer an der Tür zur Bundesliga klopft. Sie haben eine gute Mannschaft, aber auch Individualisten, die ein Spiel entscheiden können. Hinzukommt, dass Nürnberg mehr Punkte hat als wird. Das würden wir am Montag gerne ändern. Und dafür werden wir alles tun.
… über das Auftreten der Lilien:
Das Auftreten der Mannschaft – sowohl in den Spielen als auch im Training – stimmt mich optimistisch. Wir haben immer gesagt, dass wir uns in einem Prozess befinden. Dieser braucht seine Zeit. Wir haben in den ersten Partien guten Fußball gespielt. Wenn du aber weißt, dass du die bessere Mannschaft warst und die klareren Torchancen hattest, ärgerst du dich natürlich und bist enttäuscht. Wir müssen einfach dranbleiben, weiter Torabschlüsse kreieren und uns dafür am Ende belohnen. Gegen Nürnberg werden wir wieder alles dafür tun, ein gutes Spiel zu machen, sodass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass wir die Partie auch gewinnen. Ich habe aber auch gesagt, dass unser Prozess drei Säulen bedarf. Eine besagt, dass sich die Jungs weiterentwickeln sollen. Und wenn man sieht, dass beispielsweise Lukas Mai zur deutschen U21-Nationalmannschaft eingeladen wird, dann wird deutlich, dass sich die Jungs weiterentwickeln. Zudem spielen wir guten Fußball. Das ist vielen aufgefallen. Nur das Ergebnis passt noch nicht. Jetzt müssen wir dranbleiben, vorne die Gier auf Tore und hinten die Konsequenz haben, alles zu verteidigen. Die Jungs haben Bock drauf. Wir werden uns gut aufstellen und in Nürnberg versuchen, die drei Punkte zu holen.
… über Montagsspiele und Fußball am Wochenende:
Ich freue mich auf jedes Spiel. Aber ich bin ehrlich: Ich hätte gerne am Wochenende gespielt und nicht so gerne am Montagabend. Ich mag es lieber, am Wochenende zu spielen. Bei mir ist das noch aus Jugendzeiten so verankert. Ob das in der E- oder F-Jugend war: Die Spiele fanden immer am Wochenende statt. Der Fußball gehört einfach zum Wochenende. Aber das ist mein persönliches Empfinden, dass ich wahnsinnig gerne am Wochenende spiele. Dennoch ist ein Abendspiel mit Flutlicht immer etwas Besonderes.