FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
17 Spieltage sind rum, die Hinrunde ist absolviert. Der SV Darmstadt 98 beendete die erste Saisonhälfte mit 32 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Wir blicken vor dem Rückrundenauftakt der Lilien am kommenden Sonntag (19.12./13.30 Uhr) gegen Jahn Regensburg zurück auf die Zahlen und Fakten der Hinserie.
Zweiunddreißig: So viele Zähler sammelten die Lilien an den ersten 17 Spieltagen – nur der FC St. Pauli sammelte vier mehr. Die Bilanz der Südhessen? Zehn Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen. Damit absolvierte der SV Darmstadt 98 seine beste Zweitliga-Hinrunde seit der Saison 1980/81. Damals holten die Südhessen aus 17 Duellen insgesamt zwölf Siege, drei Remis und zwei Niederlagen.
Weiße Weste: Der 1:0-Sieg in Paderborn? Es war das sechste Spiel in dieser Hinrunde, welches der SV Darmstadt 98 ohne Gegentor beendete. Damit hielten die Lilien schon jetzt ihren Kasten einmal mehr sauber als in der kompletten vergangenen Spielzeit 2020/21. Ohnehin sind sechs Spiele ohne Gegentreffer ein Top-Wert im Ligavergleich – zusammen mit Hannover und Schalke. Nur der 1. FC Nürnberg durfte sich in sieben Partien über eine ‚Weiße Weste‘ freuen.
Stabile Defensive: Nur der Hamburger SV (17) und der SC Paderborn (19) kassierten in der Hinrunde weniger Gegentore als der SV 98 (20). Die Lilien teilen sich zusammen mit dem 1. FC Nürnberg (ebenfalls 20) den dritten Platz im Ranking der stabilsten Defensiven. Ein guter Wert. Schließlich fingen sich die Südhessen in den vergangenen Jahren stets mehr Gegentore an den ersten 17 Spieltagen einer Saison. Nur in der Zweitliga-Spielzeit 2014/15 waren es zuletzt weniger (12).
Offensivpower: Mit 39 Saisontoren stellt der SV Darmstadt 98 die beste Offensive der 2. Bundesliga. Klar, das Sturmduo Luca Pfeiffer und Phillip Tietz erzielte zusammen über 60 Prozent aller Lilien-Treffer. Die Südhessen sind aber dennoch unberechenbar. So knipsten neben den beiden Angreifern auch Tobias Kempe, Benjamin Goller, Braydon Manu und Fabian Schnellhardt (alle 2) sowie Fabian Holland, Emir Karic, Mathias Honsak, Patric Pfeiffer und Aaron Seydel (alle 1) – macht insgesamt elf unterschiedliche Torschützen. Nur für Jahn Regensburg (14) und St. Pauli (12) trafen mehr verschiedene Spieler.
Stürmische Top-Werte: Die Ausbeute von Phillip Tietz? Zwölf Treffer. Die Ausbeute von Luca Pfeiffer? Zwölf Treffer. Zusammen sind die beiden Lilien-Angreifer dank insgesamt 24 Saisontoren das beste Sturmduo der 2. Bundesliga. Und das mit großem Vorsprung. So lauern in der Statistik der torgefährlichsten Zweitliga-Duos dahinter Guido Burgstaller und Daniel-Kofi Kyereh (19, St. Pauli), Sven Michel und Felix Platte (19, Paderborn) sowie Simon Terodde und Marius Bülter (18, Schalke). Zudem sind die beiden Torjäger der Lilien auch in der Einzelwertung vorne mit dabei: Während Burgstaller die Torschützenliste mit 14 Treffern einführt, belegt Michel (13) Platz zwei und Pfeiffer, Tietz sowie Terodde (alle 12) teilen sich den dritten Rang. In puncto Kopfballtore steht die Nummer neun der Darmstädter dann aber doch noch einmal an vorderster Stelle: Vier Treffer erzielte Tietz bis dato mit seinem Schädel – so viele wie kein anderer Zweitliga-Spieler in dieser Hinrunde.
Dauerbrenner: Fabian Holland verpasste als einzige Lilie in der Hinrunde keine Minute. Der Kapitän des SV Darmstadt 98 stand in allen 17 Duellen auf dem Platz – macht 1.530 Einsatzminuten. Kein Wunder also, dass Holland dadurch auch die höchsten Laufwerte im Kader der Südhessen vorweisen kann. So spulte der 31-Jährige eine Gesamtdistanz von 176,1 Kilometer ab.
Sprinter: Das sind im Lilien-Kader allen voran Matthias Bader, Mathias Honsak und Benjamin Goller. Letzterer wurde bereits mit 34,2 km/h auf dem Feld geblitzt und ist damit die schnellste Lilie der Hinrunde. Honsak lauert mit einer Höchstgeschwindigkeit von 34,1 km/h allerdings knapp dahinter. Dagegen führt der Österreicher eine andere Statistik an: Honsak legte eine Gesamt-Sprintdistanz von 6,6 Kilometern zurück. Direkt hinter ihm: Bader. Der Rechtsverteidiger sprintete 6,5 Kilometer, setzte mit insgesamt 330 Sprints aber den Top-Wert des Darmstädter Kaders.