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25.08.2023 / Profis

„Dranbleiben, hartnäckig sein!“

Pressekonferenz im Merck-Stadion am Böllenfalltor! Vor dem Heimspiel des SV Darmstadt 98 gegen den 1. FC Union Berlin (26.8./15.30 Uhr) stand am Freitag (25.8.) Torsten Lieberknecht den anwesenden Journalisten als Gesprächspartner zur Verfügung. Der Cheftrainer des SV 98 beantwortete dabei die Fragen zur Aufarbeitung des vorangegangenen Spiels gegen die Eintracht sowie zu den Erwartungen im kommenden Duell mit dem FCU. sv98.de hat die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

Foto: SV 98

… zur Aufarbeitung des Frankfurt-Spiels:

Jeder Lilien-Fan – ob im Stadion oder im TV – hat gegen Eintracht Frankfurt ein ordentliches Spiel von uns gesehen. Ich habe es als Mutmacher-Spiel betitelt. Wir haben gemerkt, dass wir in dieser Liga unsere Chancen haben. Wir hatten eine gute Grundordnung gegen den Ball und waren sehr diszipliniert. Wir sind in der Lage, zu guten Torabschlüssen zu kommen. Das Abschlussglück müssen wir uns erarbeiten, indem wir dran und hartnäckig bleiben. Insgesamt haben wir nach der Partie viel Lob bekommen. Aber man hat gemerkt, dass uns das nicht zufriedenstellt. Wir wissen um ein ordentliches Spiel. Doch brauchen wir im Ergebnissport Fußball die Punkte. Wir müssen uns jeden Punkt und jedes Tor hart erarbeiten, aber auch mit dem nötigen Spaß. Daher gilt: Dranbleiben, hartnäckig sein!

… zum Personal:

Bis auf Emir Karic, der sich gegen die Eintracht eine Innenbandzerrung im Knie zugezogen hat, sind alle einsatzbereit. Emir trainiert aktuell noch individuell. Er wird heute noch einmal getestet. Dann werden wir sehen, ob es für morgen reicht.

… zum kommenden Gegner:

Union Berlin ist ein Champions-League-Teilnehmer mit hoher Qualität. In den vergangenen Saisons waren wir stille Beobachter und auch Genießer bei den Top-Spielen von Union. Mann kann Darmstadt 98 und Union Berlin nicht miteinander vergleichen. Dass Union einen Nationalspieler wie Robin Gosens verpflichten kann, verdeutlicht allein die Machtverhältnisse innerhalb Berlins.

Vor allem das Flankenspiel ist einer der großen Stärken von Union Berlin. Wir brauchen daher die Nähe zum Gegenspieler sowie eine gute Zuordnung. Kevin Behrens hat dabei die Qualität, nach Flanken die Kopfbälle sauber und platziert zu setzen. Er hat eine untypische Entwicklung genommen, war kein typischer NLZ-Spieler. Stattdessen hat er sich stets alles selbst erarbeitet. Bei Union hat er seit seiner Ankunft durch Kurzeinsätze, in denen er alles reingeworfen hat, Qualität und Anerkennung gewonnen. Er hat eine klasse Entwicklung genommen, aber die hat er sich erarbeitet. Wenn er spielt, ist es eine Vollgasveranstaltung. Es hilft auch gegen ihn, nah dran zu sein (lacht).

… über die Erwartungen für das Union-Spiel:

Massivität ist ein gutes Stichwort für dieses Duell. Auf beiden Seiten wird in den Zweikämpfen viel Masse aufeinandertreffen. Die Mannschaft ist gewillt und zielgerichtet darauf, die ersten Punkte zu holen. Wir haben einen Mix aus Anspannung, auch mal der gesteigerter Aggressivität und dem nötigen Spaß. Insgesamt also eine gute Mischung. In der Offensive werden wir wieder versuchen, eine gute Balance zu finden – mit schnellen, aber auch wuchtigen Spielern. Egal, ob ein, zwei oder drei Stürmer: Entscheidend sind die elf Leute aufm Platz, die sich gegenseitig unterstützen und sich in Szene setzen müssen. Es geht nur um den Mannschaftserfolg.

… über die Unterstützung der Fans im Merck-Stadion am Böllenfalltor:

Unser Ziel ist es, aus jedem Spiel ein Heimspiel zu machen – ob hier am Bölle oder auswärts. Wichtig ist, dass gerade bei Heimspielen die Unterstützung der Fans massiv ist. Für viele Bundesligisten ist es nicht normal, hier hinzukommen. Es herrscht nicht die Atmosphäre, die man normalerweise aus Bundesliga-Stadien kennt. Das hier am Böllenfalltor ist immer etwas Besonderes.

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