Reinaldo war jetzt völlig in seinem Element, pirschte durch die Menschenmenge auf der Suche nach passenden Motiven, zum Beispiel vom Verkaufshäuschen an der Lilienschänke oder Bilder von der wartenden Menge vom Aufgang zum Block 1898 aus.
Kurz vor Anpfiff ging Reinaldo dann runter in die Katakomben und machte sich im Spielertunnel bereit -wollte er doch den Moment abpassen, in dem die Mannschaften den Platz betreten. Auch das klappte -und als dann das Spiel lief, blieb Reinaldo im Innenraum, um Spiel und Zuschauer gleichermaßen vor die Linse zu bekommen. Die besondere Bewegungsfreiheit am Böllenfalltor ermöglichte ihm dann auch, quer durch die Gegengerade zu laufen und querbeet alle möglichen Emotionen der Lilienfans festzuhalten.
Diese waren gegen Halle schon relativ früh sehr euphorisch, denn bereits nach wenigen Minuten sorgte Jerôme Gondorf für die 1:0-Führung, bevor Dominik Stroh-Engel und Hanno Behrens für den 3:0-Halbzeitstand sorgten. Tolle Bilder, von denen manche hier auch schon zu sehen waren, kamen dabei heraus.
Wie es sich für ein Lilien-Heimspiel gehört, klang diese Foto-Session bei einem kühlen Getränk in der Lilienschänke aus, bevor Reinaldo mit hunderten Bildern im Gepäck die Heimreise nach Berlin antrat..