FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 0:0 gegen den VfL Bochum zusammengefasst.
Robin Dutt:
Darmstadt kam etwas besser in die Partie und hat beim Spielaufbau immer einen Mann gefunden. Nach 10 bis 15 Minuten haben wir Darmstadt besser zugesellt und so lange Bälle provoziert. Es war ein ausgeglichenes Spiel, auch wenn Darmstadt etwas torgefährlicher war. Wir hatten aber auch eine gute Chance durch Hinterseer, der leider nicht trifft. In den letzten 20 bis 25 Minuten haben wir das Heft in die Hand genommen, hatten eine tolle Chance, Darmstadt hatte aber auch eine gute Aktion, die wir noch klären konnten. Unterm Strich ein Unentschieden, das in Ordnung geht.
Dimitrios Grammozis:
Vielem von dem, was Robin erzählt hat, kann ich zustimmen. Ich fand auch, dass wir in der Anfangsphase gut in der Partie waren. Wir haben versucht, über das Spielerische in den Strafraum zu kommen, das haben wir eigentlich auch gut gemacht, aber wenn wir dann im Strafraum waren, hat natürlich auch etwas das Spielglück gefehlt. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, Bochum hatte etwas mehr Ballbesitz und wir haben versucht, über Konter zum Erfolg kommen. Die Chancen haben wir dann aber nicht konsequent zu Ende gespielt. Bei ein oder zwei Situationen haben wir auch etwas Glück gehabt. Insgesamt geht der Punkt in Ordnung.
Christoph Moritz:
Nach dem Spielverlauf wäre es falsch zu sagen, dass wir heute drei Punkte mitnehmen müssen. Nach der Pause war es teilweise etwas zäh, es gab lange Ballbesitzpassagen, sicherlich auch ein wenig den Temperaturen geschuldet. Die Chancen waren relativ gleich verteilt, allerdings dürfen wir uns nicht beschweren, wenn Hinterseer die Möglichkeit in der 70. Minute nutzt. Aber insgesamt ist es ein gerechtes Ergebnis. Wenn es nicht gelingt, sich zahlreiche Chancen zu erspielen, dann will man zumindest hinten die Null halten. Wir haben es diszipliniert verteidigt, haben nicht so viel zugelassen, aber dass wir nach vorne besser spielen können, wissen wir auch. 10 Punkte Vorsprung hören sich gut an, aber solange wir rechnerisch nicht gesichert sind, werden wir keine Gratulationen annehmen.
Patrick Herrmann:
Ich denke, wir haben bei den Witterungsbedingungen ordentlich gespielt und kompakt gestanden. Schade, dass wir bei dem ein oder anderen Angriff nicht das Tor gemacht haben, um drei Punkte hier zu behalten. Aber ich denke, wenn wir kein Tor vorne machen, haben wir zumindest die Null hinten gehalten und darauf können wir aufbauen. Es ist nicht so leicht, bei solchen Witterungsbedingungen Fußball zu spielen, den nötigen Lauf nochmal zu machen oder den Meter mehr zu machen als der Gegner. Natürlich ist das ein Punkt mehr, aber da kann man sich nur jede Woche wiederholen. Wir haben jetzt noch ein paar Spiele vor der Brust und so gehen wir jetzt die restliche Saison auch an.
Fabian Holland:
Jetzt kurz nach dem Spiel ist es schwer einzuschätzen, aber allgemein können wir mit dem Punkt leben. Vor allem, weil es in beide Richtungen hätte ausgehen können. Deswegen würde ich jetzt kurz nach dem Spiel sagen: Ich denke, beide Mannschaften können damit leben. Beide Mannschaften hatten so ein bisschen mit dem Wetter zu kämpfen. Klar hat das Kräfte gekostet. Wir haben in der ersten Halbzeit ein bisschen besser gespielt, ein bisschen mehr fürs Spiel getan. Leider hat es am letzten Pass gefehlt. Allgemein haben wir eine ganz ordentliche erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein bisschen nachgelassen, da wurde es ein wenig zäh.