FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Es lag in der Natur der Sache, dass sich die Fragen am Schlusstag der Transferphase auf der Pressekonferenz nicht nur um das anstehende Spiel der Lilien in Heidenheim drehten. Doch während Dirk Schuster die Thematik möglicher Last-Minute-Verpflichtungen schnell entkräften konnte, äußerte sich der Cheftrainer ausgiebig zum kommenden Gegner.
"Heute ist mit nichts mehr zu rechnen", beantworte Schuster die Nachfrage nach weiterem Kader-Zuwachs, erklärte aber auch, dass nach der Verletzung von Rouven Sattelmeier zumindest auf der Torhüterposition Handlungsbedarf besteht. Auch zu Selim Gündüz, der bereits getätigten Verpflichtung des Tages, nahm der 50-Jährige kurz Stellung, bevor er sich endgültig auf die Analyse der Heidenheimer konzentrierte.
"Das ist eine kampfkräftige und laufstarke Mannschaft, die in den Zweikämpfen keinen Zentimeter Boden preisgibt", verriet Schuster mit Blick auf den FCH, den er im Anschluss als "ein Kaliber der zweiten Liga" bezeichnete.
Überragender Schnatterer
Denn die Mannschaft von der Ostalb gehört mittlerweile zum Inventar dieser Spielklasse und ging ungeschlagen aus den ersten vier Pflichtspielen der jungen Saison hervor. "Uns wird ein heißer Tanz erwarten", schlussfolgerte Schuster daher, bevor er einen Mann aus dem geschlossen Kollektiv der Brenzstädter hervorhob: "Mit Schnatterer haben sie einen überragenden Zweitligaspieler, der an sämtlichen Offensivaktionen beteiligt ist und das Spiel der Heidenheimer dominiert."
Doch bei all dem Lob, das der Trainer den Heidenheimern zollte, hob er auch den Glauben an die eigenen Stärken hervor: "Wir können eine gesunde Portion Selbstbewusstsein aus den letzten Spielen mitnehmen. Wir haben Respekt vor Heidenheim, wissen aber auch, dass wir mit unseren Qualitäten und Stärken dort definitiv etwas holen können."
Gesunde Balance angestrebt
Zumal Schuster nach dem "guten Gefühl des Sieges gegen Duisburg" eine "sehr gute und konzentrierte" Trainingswoche beobachten konnte, deren Ertrag die Lilien am Sonntag einfahren wollen. "Wir müssen von der ersten Sekunde hellwach sein und wollen eine gesunde Balance zwischen Abwehrarbeit und Offensivdrang finden", referierte der Übungsleiter über einen gewünschten Spielverlauf und zollte seiner Elf ein rückwirkendes Kompliment für das vergangene Heimspiel gegen Duisburg: "Da hat die Mannschaft die Vorgaben hervorragend umgesetzt."
Ähnliches wird auch am Sonntag von Nöten sein, wenn die Lilien Punkte von der Ostalb entführen und die "hohe Hürde" Heidenheim überspringen möchten. Zumindest personell kann Schuster bei diesem Vorhaben nahezu aus dem Vollen schöpfen, allein Felix Platte und Sattelmaier werden dem Team nach heutigem Stand fehlen.
Begleitet wird der SV 98 aktuell von rund 700 Lilienfans, vor Ort wird zudem eine Tageskasse geöffnet sein.