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29.09.2017 / Allgemein

„Ein Spiel, aus dem wir lernen müssen“

sv98.de hat die Stimmen zur Auswärtsniederlage beim FC Ingolstadt zusammengefasst.

Torsten Frings:
Wir sind sehr enttäuscht, wir hatten uns für das Spiel natürlich etwas anderes ausgedacht. Ich denke, wir haben ein paar Minuten gebraucht, um uns auf Ingolstadt einzustellen, danach haben wir wenig Chancen zugelassen. Dann kommt die Elfmetersituation, die wie ich gehört habe, eine Fehlentscheidung war, und dann wird es hier natürlich umso schwerer. Wir haben anschließend auf zwei Spitzen umgestellt und wollten mehr für die Offensive machen. Nach einem Einwurf ermöglichen wir dem Gegner dann das 2:0. Das 3:0 war dann auch nicht mehr so wichtig. Es war ein Spiel, aus dem wir lernen müssen. Wir werden immer als Favorit gesehen, wir sind es aber manchmal nicht und dürften auch mit dem Aufstieg nichts zu tun haben. Trotzdem haben wir bislang eine gute Runde gespielt. Wir werden jetzt die zwei Wochen nutzen, um als Mannschaft an der Defensive zu arbeiten. Wir haben zu viele Gegentore kassiert, das gefällt uns nicht. Das Abwehrverhalten ist nicht Darmstadt 98 – wir stehen für Kampf und Leidenschaft, und das wollen wir auch wieder zeigen.
Stefan Leitl:
Ich freue mich für meine Mannschaft. In der Summe war es heute ein hochverdienter Sieg – auch in dieser Höhe. Wir haben uns gute Chancen erarbeitet und hätten auch schon vor dem Elfmeter in Führung gehen können. Nach dem 1:0 waren wir dann etwas zurückhaltend. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann nochmal einen Zahn zulegen und das ist uns gelungen. Kompliment an meine Mannschaft, wir gehen jetzt mit dem positiven Gefühl in die Pause.
Aytac Sulu:
Es war zu Anfang ein zerfahrenes Spiel von beiden Seiten. Der Elfmeter hat uns geschockt, er kam in eine gute Phase von uns herein. Ob es berechtigt war oder nicht, es war unglücklich. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel unabhängig davon aus der Hand gegeben. Die zweiten Bälle waren fast immer bei Ingolstadt, wir haben gewusst, dass sie mit langen Bällen spielen, haben es aber nicht gut verteidigt und sind nicht wieder ins Spiel gekommen. Es hat heute einfach nicht sollen sein, Ingolstadt hat mehr Qualität als die Tabelle aussagt, das haben wir heute leider erfahren müssen. Die Länderspielpause müssen wir jetzt nutzen um topfit raus zu kommen.  Wir bekommen viel zu viel Gegentore, wir haben zwar gut gepunktet und nur zwei Spiele verloren, aber wir wollen das abstellen. Wir sind die letzten Wochen alle an die Leistungsgrenze gegangen, heute ging das vielleicht nicht erneut.  Es ist schade, dass wir uns heute nicht belohnen konnten und positiv in die längere Pause gehen.
Hamit Altintop:
Es gibt solche Tage im Fußball. Wir haben vor der letzten Spielpause zehn Punkte aus fünf Spielen geholt. Damals haben wir nicht gut gespielt und gepunktet. Jetzt haben wir besser gespielt, aber nur fünf Punkte aus fünf Spielen geholt. Wir haben Qualität aber keine Konstanz, das betonen wir immer wieder und daran müssen wir arbeiten. Wir kannten Ingolstadts Spielweise mit langen Bällen, aber dennoch haben wir verloren. Das tut sehr weh, aber so ist der Fußball. Die Pause brauchen wir jetzt, um zu regenerieren und an unseren Problemen zu arbeiten. Die nächsten Spiele wollen wir besser vorbereitet sein.
Wilson Kamavuaka:
Es ist ein schlechtes Gefühl heute. Wir haben uns das ganz anders vorgestellt heute und sind alle sehr traurig und enttäuscht. Besonders die Höhe des Ergebnisses tut weh. Ich weiß so kurz nach dem Spiel nicht, woran es gelegen hat. Wir müssen alle gemeinsam besser verteidigen. Wieder drei Gegentore sind deutlich zu viel, das ist ein Fakt. Da müssen wir alle eine Schippe drauflegen. Die Pause kommt uns gelegen. Ein Break tut uns gut, damit sich alle hinterfragen können und wir uns neu sammeln. Es ist nicht in Ordnung, dass wir so viele Gegentore bekommen. Das muss besser werden, wir bekommen zu leichte Tore. Es ist sehr traurig, dass wir hier heute 0:3 verloren haben. 

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