FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Zwölf Punkte und 14:1 Tore aus den letzten vier Heimspielen. Der SV Darmstadt 98 ließ sich im Merck-Stadion am Böllenfalltor auch von Bundesliga-Absteiger Werder Bremen nicht stoppen. Dank einer sehr disziplinierten sowie leidenschaftlichen Leistung und drei Toren in den wichtigen Momenten erkämpften sich den Lilien den nächsten Heimdreier - vor aus verkauftem Haus, welches die Mannschaft sowohl vor als auch während und nach der Partie frenetisch unterstützte. Dementsprechend glücklich zeigten sich die Darmstädter Protagonisten im Anschluss an den Mikrofonen. sv98.de hat alle Stimmen zum Spiel zusammengefasst.
Markus Anfang:
„Gratulation an Torsten und Darmstadt zum verdienten Sieg. In der ersten Halbzeit waren wir viel zu ängstlich und haben nicht nach vorne gespielt. Wir waren nicht in den Zweikämpfen drin, Darmstadt war dagegen besser im Spiel. Wenn wir mit 0:0 in die Halbzeit gehen, wäre das schon glücklich gewesen. Mit der letzten Aktion bekommen wir das 0:1. Wir haben dann in der Pause angesprochen, dass wir so kein Spiel gestalten können. In der zweiten Hälfte wollten die Jungs dann mehr. Mit einem Ball nach hinten machen wir aber den Fehler und kriegen das 2:0. Und das 3:0 direkt hinterher. Danach war das Spiel gelaufen. Darmstadt hat verdient gewonnen – auch in der Höhe.“
Torsten Lieberknecht:
„Wenn du 3:0 gewinnst, ist das mit Sicherheit verdient. Aber das Spiel war nicht so einfach, wie es am Ende aussieht. Wir mussten viel investieren. In der ersten Halbzeit waren wir sehr wachsam und präsent. Wir hatte Ballbesitzphasen, mit denen wir noch gezielter in Richtung Tor hätten kommen können. Doch vor der Pause hatten wir dann den wichtigen Moment mit dem Distanzschuss von Fabian Holland, den er mit viel Mut nimmt und belohnt wird. Nach der Halbzeit hat Bremen das Feld anders besetzt und war präsenter vor unserem Tor. Diese Phase mussten wir überstehen, hatten aber mit Marcel Schuhen einen, der sensationell gehalten hat. Danach hatten wir wieder einen glücklichen Moment, als wir den Fehler ausnutzen konnten. Nach dem 2:0 musste uns Schuhen wieder im Spiel halten. Insgesamt war es ein schwer erkämpfter und teilweise gut erspielter, aber vor allem taktisch hervorragend umgesetzter Sieg gegen eine starke Bremer Mannschaft. Kompliment an mein Team, dass sie bereit war, im Kopf taktisch flexibel zu sein, um so den Gegner in Schach zu halten.“
Fabian Holland:
„Wir wollten die drei Punkte bei uns lassen, das haben wir getan. Gerade mit der Stimmung und den Fans war es ein absolut geiles Spiel. Schon beim Aufwärmen hat man gesehen, was hier für eine Stimmung herrscht. Das war Wahnsinn. Es waren viele Gänsehautmomente dabei. Unserem Spiel hat natürlich das Tor kurz vor der Pause sehr gutgetan. Der Ball ist genau da reingeflogen, wo ich ihn hinhaben wollte. Insgesamt haben wir im ersten Durchgang unsere Aktionen aber nicht sauber genug zu Ende gespielt. Wir wollten in der Offensive noch ein bisschen mehr Akzente setzen. Dagegen haben wir in der Defensive nahezu gar nichts zugelassen. Unsere Stärke war heute, dass wir in den richtigen Momenten die Tore machen und vorne eiskalt sind. Mit Anfang der zweiten Halbzeit hatte Werder schon mehr vom Spiel, doch wir hatten das Spielglück auf unserer Seite. Wir wissen, dass wir vorne enorme Qualität haben und nicht viele Torchancen brauchen. Das gibt uns Selbstvertrauen.“
Luca Pfeiffer:
„Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Als Gründe für den Sieg würde ich die geschlossene Abwehrleistung und die Effizienz vorne benennen. Wir haben bis zur 60. Minute im Prinzip keine Torchance zugelassen, und diese hält dann Schuh überragend. Wir haben unsere Chancen genutzt und auch zu den richtigen Zeitpunkten getroffen – im Endeffekt war es ein verdienter Sieg. Es macht Spaß mit der Mannschaft und wir haben auch in der Länderspielpause extrem hart gearbeitet – und wenn du dann vor 13.000 Fans spielst, pusht es noch mal extrem.“