FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Wahnsinn! Was für ein Spiel. Was für eine Truppe. Was für eine Moral. Innerhalb von sechs Minuten verwandeln die Lilien einen 0:2-Rückstand in ein 3:2, das schlussendlich auch das Endergebnis darstellt. sv98.de hat die Stimmen zu dieser unglaublichen Partie zusammengefasst.
Frank Schmidt:
„Zunächst einmal Glückwunsch an Torsten und seine Mannschaft. Lange hat es nicht nach einer Niederlage für uns ausgesehen. Denn wir haben über weite Strecken gezeigt, was wir vorhatten. Unsere Führung hat uns Selbstvertrauen gegeben. Wir wollten dann nach der Pause den Darmstädtern keine Möglichkeit mehr geben, noch einmal zurückzukommen. Darmstadt ist offensiv immer gefährlich. Dennoch haben wir sie lange Zeit nicht in unseren Sechzehner gelassen. Noch besser: Wir erhöhen sogar den Spielstand. Dann haben wir es aber verpasst, das 3:0 nachzulegen. Mit dem 2:1-Anschlusstreffer kam das Stadion auf und uns wurde der Stecker gezogen. Wir konnten uns dann nicht mehr wehren.“
Torsten Lieberknecht:
„Meine Mannschaft hat eine unglaubliche Energie und Moral gezeigt. Das 0:1 hat uns in der ersten Halbzeit nicht aus der Ruhe gebracht. Wir haben versucht, gegen ein sehr robustes und laufstarkes Team Lösungen zu finden. Und wir hätten bereits in der ersten Hälfte Tore schießen können. Insgesamt hatten wir eine unfassbare Anzahl an Torschüssen. Nach der Pause fiel dann das 0:2. Aber ich glaube, selbst nach 0:3 wäre mit Hilfe der Zuschauer noch alles möglich gewesen. Denn gerade nach dem Anschlusstreffer hatten unsere Fans ein unglaubliches Gespür dafür, dass das Spiel hier noch kippen kann. Unsere Einwechslungen waren dann ein brutal wichtiges Zeichen. Marvin Mehlem und Aaron Seydel haben gezeigt, dass sie parat sind und dem Spiel die Wende gegeben. Unser Glaube ist nach dem Anschlusstreffer gewachsen. Letztendlich haben wir nicht unverdient gewonnen. Es war ein ganz wichtiger Sieg. Wir verfallen aber nicht in Träumereien, sondern werden weiter unsere Bodenständigkeit beibehalten. Die Fans dagegen dürfen träumen und das Spiel genießen.“
Phillip Tietz:
„Das kann man schwer in Worte fassen. Es ist die pure Erleichterung, die pure Freude. Innerhalb von ein paar Minuten drehen wir dieses Spiel, nachdem zuvor immer irgendetwas gefehlt hat. Das zeigt, was wir für eine Mannschaft sind. Wir geben niemals auf, wir glauben an uns und ein ganz großes Kompliment geht auch an unsere Fans. Wir liegen 0:2 hinten und trotzdem pushen sie uns so nach vorne, weil sie selbst noch daran glauben. Ich denke, wir haben ihnen in dieser Saison bislang vermitteln können, dass alles möglich ist. Natürlich freue ich mich sehr über mein Tor, das war schon eine Erleichterung und ich hoffe, dass der Knoten geplatzt ist. Und nach diesem Tor hat jeder gespürt, dass wir dieses Spiel auch noch gewinnen. Dank der Fans, aufgrund unserer Motivation – einfach Wahnsinn.“
Zum Doppelhorn-Tanz mit den Fans:
„Es war eine Ehre für mich, dass ich mir dieses Lied bei den Fans wünschen durfte und diese es so enthusiastisch aufgenommen haben. Ich glaube, jetzt kennen alle den Text. Vielleicht können wir es ja noch mal machen.“ (lacht)
Tim Skarke:
„Wow. Wir haben eine krasse Mentalität gezeigt. Nach dem 0:2 mit unseren Fans im Rücken noch einmal so zurückzukommen, das ist ein besonderes Erlebnis. Ich habe mir heute viele Abschlüsse genommen, nachdem es zuletzt nicht so gut geklappt hat. Umso schöner, dass ich beim letzten Versuch belohnt worden bin. Auch nach dem 0:2 haben wir immer weiter gemacht, die Zuschauer haben uns angetrieben und was dann passiert ist, ist einfach wunderbar. Schöner geht es nicht.“