+++ Siegtorschütze Honsak: „Das war mir selbst ein bisschen peinlich“ +++
Die Szene aus der 62. Minute aus dem Spiel gegen den VfL Osnabrück konnte sich Mathias Honsak nicht oft anschauen, es ging einfach nicht. „Ich habe mir die Szene einmal angeschaut. Dann konnte ich sie nicht mehr sehen. Das war mir selbst ein bisschen peinlich“, gab der Österreicher in einer virtuellen Medienrunde am Dienstag (16.2.) ehrlich zu. Honsak, der gegen den VfL Osnabrück bereits in der ersten Halbzeit den entscheidenden Siegtreffer zum 1:0-Heimerfolg erzielte, hätte im zweiten Durchgang den Deckel draufmachen müssen – eben in dieser besagten 62. Minute. Doch die vergebene Großchance? Abgehakt. „Priorität hatte, dass wir die drei Punkte geholt haben“, betonte Honsak nach dem so wichtigen Dreier gegen einen direkten Konkurrenten. Noch so ein direkter Tabellennachbar wartet schon am kommenden Wochenende auf die Lilien: Samstag (20.2., 13 Uhr) geht es für den SV 98 beim FC St. Pauli wieder um wichtige Zähler. Für den Flügelstürmer keine leichte Aufgabe: „Beide Mannschaften wollen unbedingt die drei Punkte. St. Pauli hat einen Lauf.“ Daher gilt für die Lilien, erneut mit dieser Einstellung, Leidenschaft und diesem Kampf vom vergangenen Wochenende auch am Millerntor aufzutreten. „Wenn wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen, werden wir uns viele Chancen kreieren. Und die müssen wir dann machen“, verdeutlichte Honsak.