FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
In der ersten Halbzeit effektiv und kaltschnäuzig, aber auch in der einen oder anderen Situationen mit dem nötigen Fortune. Im zweiten Durchgang dann souverän und abgeklärt. Die Lilien landeten am 25. Spieltag einen insgesamt verdienten Erfolg und waren nach dem Schlusspfiff entsprechen glücklich über den zweiten Dreier hintereinander. sv98.de fasst alle Stimmen der Protagonisten zum 4:1-Sieg gegen Aue zusammen.
Dirk Schuster:
„Wir haben uns viel vorgenommen und wussten, dass die Darmstädter an die Leistung in Paderborn anknüpfen wollten. Aber wir haben uns selbst auf die Verliererstraße gebracht. Beim 0:1 servieren wir dem Gegner den Ball in unserer eigenen Hälfte auf dem Silbertablett, beim 0:2 sind wir nicht am Mann. Dennoch hatten wir in der ersten Hälfte viele und sehr gute Chancen. Nach der Pause bekommen wir dann die Gelb-Rote-Karte – sicherlich regelkonform, aber ohne Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter. Wir kommen mit dem Treffer zum 3:1 nochmal zurück und konnten es kurz unruhig machen. Aber in Unterzahl ist es dann natürlich schwierig. Heute war in meinen Augen mehr drin, wir sind auf einigen Positionen aber nicht an die nötige Form rangekommen. Daher bleibt mir nicht anderes übrig, als Markus und seiner Mannschaft die Glückwünsche auszusprechen.“
Markus Anfang:
„Ich bin total zufrieden damit, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir sind gut reingekommen und machen nach unserem Angriffspressing das 1:0. Danach haben wir zwei, drei Situationen des Gegners überstanden. Serdar macht dann nach einem Standard den zweiten Treffer. Dann hatten wir das Spiel unter Kontrolle, ohne dass wir viele Ballbesitzphasen brauchten. Der Schwerpunkt lag darauf, gut und kompakt zu stehen. Nach der Pause sind wir recht gut wieder reingekommen und haben so gut wie gar nichts mehr zugelassen. In Überzahl haben wir dann angefangen, mehr Fußball zu spielen. Ärgerlich ist allerdings, dass aus einem Einwurf der Elfmeter resultiert. Nach dem 3:1 kann so ein Spiel nochmal kippen. Aber die Jungs haben sich dagegen aufgelehnt. Wir machen kurz vor Schluss noch das 4:1 – ein Tor, was mich besonders freut. Eine Situation, die wir im Training unter der Woche immer wieder nachgestellt haben, wenn der Stürmer allein auf den Torwart zuläuft. Es tut einfach gut, dass wir aus so einer Situation mal ein Tor gemacht haben. Wir haben jetzt in zwei Spielen sieben Tore geschossen und sechs Punkte geholt. Das ist positiv. Doch wir sind noch lange nicht raus und haben jetzt gegen Braunschweig ein schweres Spiel vor der Brust.“
Nicolai Rapp:
„Endlich zwei Siege in Folge. Das fühlt sich sehr gut an. Wir haben uns für eine kämpferische Leistung belohnt und waren eiskalt vor dem Tor. Aue hatte vor der Pause auch zwei dicke Chancen, da war das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Wir haben uns alle gegenseitig geholfen, sind sehr glücklich über die drei Punkte und darüber, uns ein wenig Luft nach unten verschafft zu haben. Wir wollten Aue schon beim Abstoß zustellen und sie dann direkt pressen. Das ist uns gut gelungen, speziell beim ersten Treffer. Und dann natürlich ein ‚Bravo‘ an Serdar Dursun, wir als Mannschaft sind stolz auf ihn.“
Serdar Dursun:
„Ich träume seit meiner Kindheit davon, in einem Punktspiel drei Tore zu erzielen. Ich bin sehr glücklich und freue mich für die Mannschaft. Jeder war für jeden da, wir haben von Anfang an ein gutes Spiel gemacht. Wir hatten enge Abstände, sind schnell nach vorne gekommen und hatten einige gute Gelegenheiten. Trotzdem sieht das 4:1 dann vielleicht klarer aus als es war, speziell vor der Pause hatte Aue sehr gute Chancen. So sind wir natürlich sehr happy. Zwei Siege in Serie sind in so einer Phase unheimlich wichtig. Trotzdem haben wir noch nichts erreicht und müssen fokussiert bleiben.“
Zum anstehenden Nachwuchs:
„Der Baby-Jubel bringt mir scheinbar Glück. Wir freuen uns sehr auf unseren Sohn. Bei uns sagt man: ‚Wenn du ein Kind erwartest, wird dich Gott belohnen.‘ Das spüre ich gerade. Leider hat das Fernsehen beim Paderborn-Spiel den Jubel nicht gezeigt und meine Frau hat am Fernseher vergeblich gewartet. Schön, dass sie ihn heute sehen konnte.“