FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die Lilien haben es am 23. Spieltag nicht geschafft, Zähler am Bölle zu holen: Mit 0:1 (0:0) unterlagen die Südhessen dem Karlsruher SC. Dadurch verpasste es der SV 98, das Polster auf die unteren Ränge zu vergrößern.
Das Freitagabend-Spiel am Böllenfalltor begann mit viel Tempo auf beiden Seiten. Torchancen entwickelten sich daraus zunächst jedoch fast keine – den einzigen Abschluss hatte Serdar Dursun, doch sein Drehschuss wurde geblockt (5.).
Es dauerte gut zehn Minuten bis zur nächsten Gelegenheit: Nach einer Hereingabe von Mathias Honsak legte Dursun für Tobias Kempe auf, in Bedrängnis schaffte dieser es aber nicht den Ball aufs Tor zu bringen (15.). Insgesamt zeigte sich die Partie in der Anfangsphase ziemlich ausgeglichen. Die Lilien standen in der Defensive und ließen kaum etwas zu und erspielten sich so ein Chancenplus. Die bis dato beste Gelegenheit hatte Dursun nach 20 Minuten: Nach einer Flanke von Marvin Mehlem zog der Mittelstürmer im Strafraum ab, scheiterte aber an Gersbeck im Tor der Gäste.
Mit zunehmender Spielzeit erarbeiteten sich die 98er mehr Ballbesitz und nahmen so das Heft in die Hand. Nach einer halben Stunde bekamen die Darmstädter einen Freistoß an der Strafraumkante: Alles rechnete mit einer Flanke, doch Kempe versuchte es einfach mal direkt und Gersbeck konnte den Ball gerade noch abwehren (30.). Wenig später versuchte Fabian Holland es aus der Distanz, doch der wuchtige Schuss landete in den Armen des Keepers (33.). Der KSC hatte hingegen in der gesamten ersten Halbzeit keine einzige nennenswerte Chance zu verzeichnen.
Kurz vor der Halbzeitpause setzte sich Honsak erneut auf der Außenbahn gegen seinen Gegenspieler durch und konnte in höchster Not nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß setze Kempe auf das Tordach (41.). Insgesamt zeigten die Lilien in der ersten Halbzeit eine konzentrierte Leistung, die durchaus eine Führung verdient gehabt hätte.
Nach dem Seitenwechsel begannen die Karlsruher mit einer Druckphase und gingen prompt in Führung: Choi traf flach ins Eck – der erste gefährliche Abschluss der Gäste überhaupt (52.). Die Lilien waren bemüht eine schnelle Antwort zu finden – Victor Pálsson versuchte es aus der Distanz, doch der Ball flog deutlich über den Kasten (56.).
In der Folgezeit entwickelte sich eine ziemlich zerfahrene Partie mit vielen Unterbrechungen. Richtiger Spielfluss kam daher kaum noch auf. In der Schlussphase warfen die Lilien noch einmal alles nach vorne, schafften es aber nicht den Ausgleich zu erzwingen.