FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Der SV 98 siegt im letzten Test vor dem Saisonstart gegen den Drittligisten SpVgg Bayreuth mit 4:1. Die Lilien-Tore im Merck-Stadion am Böllenfalltor erzielten Mehlem, Tietz, Manu und Warming. Gespielt wurden insgesamt 120 Minuten, aufgeteilt in 4x30 Minuten.
Torsten Lieberknecht: „Wir sind den letzten Härtest so angegangen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Wir haben das Spiel mit viel Sieges- sowie Einsatzwillen bestritten und sind sehr stressig im Spiel gegen den Ball aufgetreten, auch im Gegenpressing hatten wir gute Szenen. Mit dem Ball haben wir viele Facetten gezeigt, die mir wichtig waren, zum Beispiel beim Positionsspiel. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass der Konkurrenzkampf für die nächste Woche geschärft ist.“
Der SV Darmstadt 98, der in den weißen Auswärtstrikots auflief (ab sofort käuflich zu erwerben), trat vom Anpfiff weg spielbestimmend auf. Nach sechs Minuten hatten die rund 1050 Lilienfans erstmals den Torschrei auf den Lippen, weil sich Mehlem geschickt an der Grundlinie durchgewuselt und auf Schnellhardt abgelegt hatte, doch dessen Schuss wurde in letzter Sekunde geblockt. In der Folge kontrollierten die Lilien die Partie und belohnten sich nach 22 Minuten auch für ihren Auftritt: Mehlem schnappte sich im Mittelfeld das Leder, spurtete über den halben Platz und blieb dann vor Bayreuths Keeper Kolke cool – 1:0. Defensiv standen die Hausherren im ersten Spielabschnitt sicher – lediglich nach 15 Minuten wurde es gefährlich, doch Schuhen konnte den zu zentral abgeschlossenen Versuch parieren.
Das zweite dreißigminütige Viertel brauchte zunächst etwas Anlaufzeit, dann aber häuften sich die Lilien-Chancen: Zunächst vergab Tietz nach einem Umschaltspiel über Schnellhardt und Karic noch per Kopf (42.), dann schweißte Bader einen Schnellhardt-Eckball an den Pfosten (50.). Kurz darauf nickte Tietz nach einer Kopfball-Vorlage von Gjasula auf das Außennetz – doch bei der dritten Gelegenheit von Tietz zappelte dann der Ball im Netz. Eine Ecke von Kempe lief Tietz perfekt ein und schädelte das Spielgerät ins Netz – 2:0 (55.). Eine Minute später fast das 3:0: Schnellhardts Pass fand den gestarteten Mehlem, der legte quer auf Kumpel Tietz: Und fast hätte sich das Geburtstagskind zum zweiten Mal an diesem Tag mit einem Tor beschenkt, doch Kolke fuhr mit einem starken Reflex das Bein aus und wehrte den Ball ab. In der Folge hatten die Lilien bis zur Viertelpause weitere gute Gelegenheiten, um den Spielstand noch höher zu schrauben.
Nach 60 Minuten war Halbzeit und diese nutzten die Südhessen für einige Wechsel: Doch auch mit frischem Personal lief es hervorragend. Bereits nach zwei Minuten klingelte es im dritten Spielabschnitt. Warming bediente in der Mitte Tietz, der wiederum ließ für Manu prallen. Und der Flügelspieler schweißte den Ball nach einem kurzen Wackler eiskalt zum 3:0 ins Eck (62.). Auch im weiteren Spielverlauf blieb die in weiß gekleidete Mannschaft griffig, defensiv ließ man kaum etwas zu. Im Spiel nach vorne gab es zwar weitere Gelegenheiten durch Schnellhardt (70.) und Tietz (77.), insgesamt gönnte sich die Partie im dritten Viertel aber etwas mehr Verschnaufpausen. Gegen Ende des Viertels schlugen die Lilien wieder eiskalt zu: Ronstadt wurde auf die Reise geschickt und hob den Ball über den Bayreuther Keeper. Das Leder trudelte an den Pfosten, doch der mitgesprintete Warming war hellwach und beförderte den Abpraller aus kürzester Distanz über die Linie (85.).
Im letzten Viertel wurde dann vermehrt U19-Spielern die Chance geboten. Auch die fügten sich gut in die Partie ein und hatten aussichtsreiche Aktionen, ein weiteres Tor sollte jedoch nur noch für Bayreuth fallen: Die SpVgg schaltete nach einer etwas zu kurz geratenen Flanke schnell um, ehe Zejnullahu aus der eigenen Hälfte einfach mal Maß nahm und von dort ins Tor traf (103.). Das 1:4 sollte der letzte Treffer des Tages bleiben.
Aufstellung 1. und 2. Viertel: Schuhen – Isherwood, Pfeiffer, Mehlem, Schnellhardt, Tietz, Kempe, Karic, Gjasula, Bader, Holland
Aufstellung 3. Viertel: Schuhen – Isherwood, Karic, Holland, Schnellhardt, Tietz, Warming, Manu, Müller, Ronstadt, Ben Balla
Aufstellung 4. Viertel: Schuhen – Warming, Manu, Müller, Ronstadt, Ben Balla, Sesay, Leipold, Riedel, Sonn, Baier