Kaufoption gezogen: Dettoni bleibt eine Lilie
Grayson Dettoni wird auch zukünftig das Trikot des SV 98 tragen. Die Lilien haben die Kaufoption für den bislang vom FC Bayern München ausgeliehenen Verteidiger gezogen.
Ein später Gegentreffer sorgte für eine Punkteteilung beim Cheftrainer-Debüt von Florian Kohfeldt. Wir haben die Stimmen zum Spiel für Euch zusammengefasst.
„Es war ein ereignisreiches Spiel. Wir haben eine gute erste Halbzeit mit viel Kontrolle gespielt, hatten eine ordentliche Anzahl an Torchancen und ich habe ich schon einiges von dem gesehen, was wir die Woche trainiert haben. Wir hatten nicht so viele Balleroberungen, aber wir standen defensiv absolut stabil, haben auch verdient geführt, unabhängig von der Entstehung. Mit der ersten Halbzeit war ich zufrieden. Die zweite Halbzeit haben wir nicht so gut begonnen, hatten direkt eine Aktion gegen uns, das hat uns das erste Mal ein wenig verunsichert. Dann machen wir das 2:0, für mich ein Tor, das leider aberkannt wurde. Nachdem der Treffer aberkannt wurde, wirkte es so, als würden wir nicht mehr richtig attackieren und wir waren auch im Ballbesitz nicht mehr so klar, wie wir es vorher gewesen sind. Das ist aber auch völlig normal nach all den Dingen, die in der Vergangenheit passiert sind. Deswegen ist es so wichtig, dass wir den Blick nach vorne richten. Am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden, das an verschiedenen Stellen in die eine oder andere Richtung hätte kippen können.“
„Es gibt vier Dinge, die ich gerne loswerden möchte. Ich fand es schon gestern ein wenig fragwürdig, dass ein 25-jähriger Schiedsrichter ein so wichtiges Spiel pfeift. Beim 0:1 muss er das Spiel unterbrechen, alle haben versucht zu intervenieren, nur der Schiedsrichter hat es nicht verstanden. Dazu kommt dann die schwachsinnige Regel, für die der Schiedsrichter nichts kann, dass ich eine Rote Karte bekomme, weil ich drei Meter im Feld stehe. Meine Mannschaft hat aber eine tolle Reaktion gezeigt und eine tolle zweite Halbzeit gespielt. Wir hatten ein wenig Glück, dass der zweite Treffer zurückgenommen wurde, hatten aber auch zwei Alutreffer. Wir haben immer daran geglaubt, gekämpft wie die Löwen und viel investiert. Und wir haben endlich etwas Zählbares mitgenommen.“
„Ergebnistechnisch sind wir schon enttäuscht, weil wir das Spiel gewinnen wollten. Die erste Halbzeit war gut, in der zweiten Halbzeit waren wir manchmal ein wenig zu passiv. Was die Thematiken angeht, die ich nach dem Elversberg-Spiel angesprochen habe, war das heute ein riesengroßer Unterschied. Die Jungs haben in der zweiten Halbzeit teilweise gelitten, wir mussten viele Standards verteidigen, haben viele Bälle geblockt. Grundsätzlich hat uns der Trainer einen sehr guten Plan mitgegeben, den wir speziell in der ersten Halbzeit auch wirklich gut umgesetzt und viele Räume gefunden haben. Mit der Führung im Rücken war der fußballerische Plan nach der Pause dann nicht mehr so da, weil wir das Ergebnis natürlich auch verteidigen wollten. Wir sind dann tiefer gefallen, haben das auch gut verteidigt, aber schlussendlich leider das 1:1 gefangen. Wir können aber auf viele positive Dinge aus der ersten Halbzeit aufbauen. Jetzt müssen wir weiter an den Automatismen arbeiten.“
„Die erste Halbzeit waren wir besser hatten Ballbesitz und Torchancen. Aber das müssen wir über das ganze Spiel so halten. Leider ist die zweite Halbzeit nicht so gelaufen, wie wir sie uns vorgestellt hatten, aber Fußball ist manchmal leider so. Beim 1:0 waren wir in einem Konter, da habe ich gar nicht gesehen, was hinter mir war. Natürlich bin ich glücklich über mein Tor, aber richtig froh bin ich nicht, weil wir nur einen Punkt geholt haben.“