FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zur 3:4-Niederlage der Lilien gegen den 1. FC Nürnberg zusammengefasst.
Michael Köllner:
Wir sind glücklich, dass Montagsspiel nach der Länderspielpause mit drei Punkten abschließen können. Und war bewusst, was uns hier erwartet: das Stadion, die Atmosphäre und ein Gegner mit einer sehr erfahrenen Mannschaft. Ich bin froh, dass die Mannschaft dem Druck standgehalten hat. Und sich dann in der ersten Halbzeit auch mit dem 1:1 belohnt hat. Der Wechsel in der Halbzeit war dann ein Dosenöffner für uns, anschließend hatten wir mehr Anschub über die Seiten. Den einzigen Vorwurf, den wir uns machen können, ist, dass wir das Spiel nicht früher zugemacht haben. Es ist klar, dass Darmstadt bei Standards immer gefährlich ist, wir mussten so den einen oder anderen Gegentreffer hinnehmen. Ich muss den Hut ziehen vor der Leidenschaft, mit der die Mannschaft das verteidigt hat. Der Sieg gibt uns Selbstvertrauen.
Torsten Frings:
Eigentlich haben wir bis zur 55. Spielminute ein super Spiel gemacht und hatten das Spiel relativ gut im Griff. Wir sind gut ins Spiel gekommen und auch verdient in Führung gegangen. Es ist bitter, dass wir Nürnberg dann durch einen individuellen Fehler ins Spiel zurückholen. Bis zur 55. Minute haben wir eigentlich keinen Torschuss zugelassen. Dass wir das 2:1 aus Abseitsposition kassieren, ist bitter – und damit verändert sich auch unser Spiel: Wir haben etwas mehr aufgemacht und Nürnberg hat das eiskalt ausgenutzt. Wenn wir so viele individuelle Fehler machen, ist es schwer ein Spiel zu gewinnen, wir selbst erzielen ja viele Tore. Es ist natürlich schwer, individuelle Fehler abzustellen, aber wenn wir mit so einer Moral weiterspielen, werden wir auch wieder Spiele gewinnen. Wir sind leider momentan in einer Phase, in der wir kein Glück haben und fast jeder Angriff zu einem Gegentor führt. Wir wissen, dass wir zu viele Gegentore bekommen, trotzdem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und daran weiterarbeiten. Die Jungs geben sich nie auf, machen heute das 2:3, kommen auch nach dem 4:2-K.o. nochmal ran und drücken auf den Ausgleich. Von der Moral kann und konnte man der Mannschaft in dieser Saison keinen Vorwurf machen.
Jan Rosenthal:
So habe ich mir mein Comeback natürlich nicht vorgestellt. Wenn du zu Hause selbst drei Tore erzielst, dann darfst du nicht verlieren. Leider ist es uns trotzdem passiert. Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, hatten gute Möglichkeiten und gehen verdient in Führung. Auch nach der Pause waren wir wieder gut drin – dann verteidigen wir einen langen Ball schlecht, schon liegen wir in Rückstand. Danach wurden wir gnadenlos ausgekontert. Das darf uns so nicht passieren. Da müssen wir stabiler werden. So müssen wir ein immer größeres Risiko gehen und dann dreht man so eine Partie irgendwann nicht mehr.
Hamit Altintop:
Wir standen heute relativ gut, hatten unsere Möglichkeiten, und vor allem denke ich nicht, dass Nürnberg hier heute das bessere Team war. Wir mussten aufmachen nach dem Rückstand, da haben sie uns ausgekontert. Das müssen wir uns selbst zuschreiben mit den individuellen Fehlern, da müssen wir härter arbeiten, konzentrierter sein und jeder Einzelne muss Verantwortung übernehmen. Im Moment bekommen wir zu viele Tore, da kommt natürlich dann auch eine gewisse Unsicherheit ins Spiel. Das müssen wir uns jetzt verbessern. Es bleibt ein langfristiger Prozess, unseren Stil zu entwickeln.