Unentschieden bei der Generalprobe
Der SV Darmstadt 98 und der englische Zweitligist FC Portsmouth haben sich bei der Generalprobe vor dem offiziellen Saisonstart mit einem torlosen Remis getrennt.
Über die Derbystimmung und das Personal. Über die Kaderplanung und den Fanabend unter der Woche. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag (18.1.) sprach Cheftrainer Torsten Lieberknecht vor der Partie gegen Eintracht Frankfurt (20.1./15.30 Uhr) über diese und weitere Themen. Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengestellt.
Das Wetter hat uns nicht beeinträchtigt. Wir konnten alles durchziehen in dieser Trainingswoche, gestern haben wir die Einheit um eine Stunde nach vorne gelegt. Heute hatten wir unseren Regenerationstag im Kraftraum. Morgen werden wir uns hoffentlich auch im Abschlusstraining gut vorbereiten können.
Fabian Nürnberger ist wieder im Mannschaftstraining. Er hat diese Woche zwei Einheiten ordentlich durchgezogen. Er war aber sechs Wochen raus und hat jetzt erst in dieser Woche wieder schmerzfrei trainieren können. Daher müssen wir bei ihm noch das morgige Abschlusstraining abwarten. Bei Marvin Mehlem gehen wir davon aus, dass er nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Alle anderen, die eh schon auf der Verletztenliste stehen, werden erstmal nicht zurückkommen und stehen uns am Samstag nicht zur Verfügung.
Es ist Derby. Natürlich hat der Gegner eine gewisse Stärke. Ich habe die Erwartung an meine Mannschaft, dass wir am Samstag neben einer taktischen Herangehensweise, die wichtig sein wird, vor allem eins zeigen: Derbystimmung auf dem Platz. So ein Derby ist immer etwas Besonderes. Es kribbelt bei uns allen. Auch bei mir, weil ich meine Mannschaft dementsprechend mit Emotionalität vorbereiten möchte. Um die Derbystimmung zu bekommen, muss es halt auch mal scheppern auf dem Platz.
Der Fanabend am Dienstag war ein vernünftiger Abend in einem schönen Rahmen mit rund 200 Fans. Natürlich gab es als Tabellenletzter nicht nur schöne Worte, sondern auch kritische Anmerkungen. Insgesamt waren es aber alles vernünftige Fragen, die ich aus meiner Sicht vernünftig erklären konnte. Es war ein sehr guter Austausch und ein sehr gutes Format. Die Fans haben gesehen, dass ein Trainer vor Ort war, der sich auf Augenhöhe bewegt, dem die Fans und die Menschen wichtig sind und der ihnen zuhört. Auch wenn wir nicht immer derselben Meinung waren, gab es viel Mut und Zuspruch für meine Mannschaft.
Wir sind stets im regen Austausch und haben die Aufgaben auf mehrere Schulter verteilt. Wir wissen, dass wir noch etwas dazu holen möchten. Doch auch wenn wir Tabellenletzter sind, machen die Jungs, die da sind, einen guten Job. Das hat auch das Dortmund-Spiel trotz der Niederlage gezeigt. Wir investieren viel, müssen uns aber auch dafür belohnen. Insgesamt haben wir totales Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Jungs, die da sind.