FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die Lilien zeigten gegen den KSC eine erste Halbzeit, die durchaus ansehnlich war. So erspielte sich der SV 98 gegen die beste Mannschaft der Jahrestabelle 2021 gleich mehrere gute Chancen, ließ aber in den entscheidenden Situationen die nötige Zielstrebigkeit vermissen. Was dann allerdings nach dem Wiederanpfiff zum zweiten Durchgang folgte, war eine bescheidende Leistung seitens der Hausherren, die durch den entscheidenden Treffer der Gäste zum 0:1-Endstand bestraft wurde. Dementsprechend enttäuscht über die eigene Darbietung in Halbzeit zwei zeigten sich die Darmstädter Protagonisten am Mikrofon. sv98.de fasst alle Stimmen zusammen.
Christian Eichner:
„Großes Kompliment an meine Mannschaft zu einem nicht unverdienten 1:0-Auswärtssieg. Es gab zwei unterschiedliche Halbzeiten. Wir hatten einen nervösen Beginn. Wir haben versucht, über Ballbesitz ins Spiel zu finden. Das ist uns aber nicht gelungen, weil wir viele Abspielfehler hatten und viele Bälle im Aufbauspiel verloren haben. Der Gegner hat es dagegen sehr gut gemacht, gut von hinten raus kombiniert oder unsere Pressinglinie überspielt. Positiv war in der ersten Halbzeit, dass wir mit 0:0 in die Pause gehen. In der Halbzeitansprache waren wir dann ziemlich deutlich und emotional. Mit Beginn der zweiten Hälfte haben wir es sehr gut gemacht und aus fußballerischer Sicht ein fantastisches Tor gemacht. Nach der Führung hat nur noch eine Mannschaft gespielt. Wir waren sehr dominant, haben Darmstadt nicht mehr in unseren Sechzehner gelassen und die Angriffe schon im Keim erstickt.
Markus Anfang:
„Wir haben eine richtig gute erste und eine schlechte zweite Halbzeit gezeigt. Im ersten Durchgang haben wir uns viele Chancen herausgespielt und hatten die Partie im Griff. Über Serdar Dursun müssen wir 1:0 in Führung gehen, Tim Skarke und Tobias Kempe hatten danach noch weitere Chancen. Nach der Pause kommen wir nicht gut aus der Kabine. Das Gegentor resultierte aus einem Einwurf. Eine Spielsituation, die eigentlich keine Gefahr darstellen darf. Nach einem einfachen Doppelpass lassen wir den Mann durchgehen. Danach ist es abgerissen, wir sind nicht mehr in die Partie gekommen. Hintenraus war eine gewisse Verunsicherung da. Wir haben nicht mehr in unseren Rhythmus gefunden, weil wir viel zu viele individuelle sowie unnötige Fehler ohne Druck des Gegners gemacht haben. Das darf uns nicht passieren. Insgesamt müssen wir das Spiel in der ersten Halbzeit ziehen. Wir sind in einer schweren Situation. Eines ist klar, wir müssen uns alles schon im Training knüppelhart erarbeiten. Wir müssen alles dafür tun, dass wir da unten rauskommen. Das wird nicht gelingen, wenn nicht jeder einhundert Prozent gibt.“
Fabian Holland:
„Wir sagen Woche für Woche das Gleiche. Wir können es alle nicht mehr hören. Es nervt jeden Einzelnen. Wir haben in der ersten Halbzeit gesehen, dass wir uns durchspielen können und Chancen bekommen. Aber wir machen den Ball nicht rein und hinten bekommen wir immer wieder ein Ding. Das sind die Themen, die sich durch die Saison ziehen. Natürlich gehören zwei Teams dazu und der KSC hat es gut verteidigt, aber trotzdem müssen wir im zweiten Durchgang energischer auftreten. Wir müssen noch härter arbeiten, um wieder Punkte einzufahren. Wenn du in der zweiten Liga nicht oben stehst, dann bist du zwangsläufig im Abstiegskampf. Wir wissen, worum es geht. Wir müssen anfangen, auf dem Platz abzuliefern.“