FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Was für ein Spiel. Was für ein Fight. Der SV Darmstadt 98 erkämpfte sich im Auswärtsspiel beim SC Paderborn drei wichtige Punkte - und das trotz zwischenzeitlichem Rückstand und zweier nicht gegebener Treffer. Doch weil die Darmstädter nie aufgaben, weiter an sich glaubten und enorme Leidenschaft an den Tag legten, feierten sie den ersten Auswärtssieg nach drei Monaten. Dementsprechend glücklich und voller Stolz für diese Teamleistung zeigten sich die blau-weißen Protagonisten nach Abpfiff am Mikrofon. sv98.de fasst alle Stimmen zum 3:2-Sieg des SV Darmstadt 98 in Paderborn zusammen.
Markus Anfang:
„Wir sind super glücklich darüber, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir haben gegen alle Widerstände angekämpft. Von der ersten bis zur letzten Sekunde haben wir alles dafür getan, die Partie zu gewinnen. Defensiv haben wir nicht viel zugelassen, in der Offensive müssen wir nach dem Fallrückzieher vielleicht schon in Führung gehen. Insgesamt haben wir gut gegen den Ball gearbeitet, in der zweiten Halbzeit bis auf den Gegentreffer keine einzige Torchance zugelassen und alles gut wegverteidigt. Die Mannschaft hat sich reingekämpft und sich das Selbstvertrauen über gewonnene Zweikämpfe geholt. In unseren Konteraktionen waren wir immer gefährlich. Eigentlich haben wir hier heute fünf Tore geschossen. Gegen eine richtig gute Mannschaft wie Paderborn ist das schon außergewöhnlich. Wie wir nach dem 1:2 zurückgekommen sind, war schon richtig gut. Kompliment an meine Mannschaft – gerade nach so einer Trainingswoche, in der wir aufgrund der vielen Verletzungen den Physiotherapeuten, Teammanager, Torwart- und Co-Trainer mit ins Training eingebauen mussten. Wir sind alle zusammengerückt und haben alle Kräfte mobilisiert. Das zeigt die Moral dieser Mannschaft.“
Steffen Baumgart:
„Glückwunsch an Darmstadt für drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Es war eine gutgeführte, kämpferische Partie. Wir haben das Spiel aber verschenkt. Wir führen 2:1 und hatten die Partie im Griff. Von Darmstadt kamen nur lange Bälle, aber das ist in ihrer Situation normal. Beim Ausgleich schenken wir den Ball her. Das ist ärgerlich und mehr als dumm. Wir haben das Spiel verloren, weil wir heute in den letzten 20 Minuten einfach dumm waren. Bis zur 60. Minute waren wir mutig und haben klar nach vorne gespielt. Doch dann haben wir die Struktur sowie die entscheidenden Zweikämpfe verloren.“
Immanuel Höhn:
„In diesem Spiel war alles drin. Es ging für uns nur darum, die drei Punkte zu holen. Es war spielerisch natürlich nicht das, was wir sonst gespielt haben. Aber das war heute komplett egal. Es ging darum, gut zu stehen, Mentalität zu zeigen und die drei Punkte nach Hause zu holen. Wir musste so viel einstecken, das zurückgenommene 2:2 war heute wieder ein Nackenschlag. Aber es war ein Zeichen für die Mannschafft – ‚Ihr könnt uns mal‘ – wir ziehen es trotzdem durch. Danach zurückzukommen, das spricht für die Mentalität und die Einstellung dieser Mannschaft. Wir wollten heute schon mit dem Kreis vor Anpfiff ein Zeichen setzen, dass wir noch enger zusammenrücken und es gemeinsam schaffen. Dafür brauchen wir alle. Nicht nur die elf Leute auf dem Platz. Auch die Fans, die am Fernseher sitzen. Alle sind dabei. Und dann tat es einfach gut, nach dem Spiel wieder im Kreis zu stehen und die Freude rauszuschreien. Das war emotional und unheimlich wichtig für die Mannschaft.“
Serdar Dursun:
„Wir haben unheimlich viel Mentalität gezeigt. Jeder war für den anderen da, jeder hat sich gepusht. Hut ab vor dieser Mannschaft. Es war ein ganz wichtiger Sieg für den kompletten Verein. Wir wollten die drei Punkte unbedingt und ich bin sehr glücklich, dass ich mit meinen Toren helfen konnte. Nach dem Spiel hat man gesehen, welche Energie im Kreis frei geworden ist. Die Spieler sind förmlich durchgedreht vor Freude. Ich war noch nicht in der Kabine und kann es jetzt nicht erwarten, dort mit ihnen die drei Punkte zu feiern.“