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21.02.2018 / Allgemein

„Es tut verdammt weh“

sv98.de hat die Stimmen zum Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern zusammengefasst.

Michael Frontzeck:
Wir sind überglücklich, keine Frage. Ich muss sagen, dass ich mit den vier Wochen in denen ich Trainer bin sehr zufrieden bin und das hat sich heute fortgeführt. Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht, die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen, auch wenn Darmstadt viele Chancen hatte. Nach dem 2:0 haben wir den Deckel nicht drauf gemacht und so wurde es in der letzten Minute nochmal spannend. Kompliment an die Mannschaft und unsere Fans. Es ist nicht leicht, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht.
Dirk Schuster:
Wir haben ein gutes Heimspiel gemacht. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt und wir waren von Anfang an gut in der Partie. Mit der ersten guten Aktion der Gäste kassieren wir das Gegentor. Trotzdem sind wir weiter ruhig und gut in der Partie geblieben, durch Artur hatten wir die große Doppelchance zum Ausgleich. Auch über die Außen hatten wir gute Möglichkeiten, konnten diese aber leider nicht verwerten. Die zweite Halbzeit war vielleicht etwas zu wild, auch wenn die Mannschaft immer das Tor machen wollte. Wir kassieren per Konter über die rechte Seite das 0:2 und hätten uns auch nicht beschweren dürfen, wenn wir später das 0:3 kassieren. Wir haben trotzdem weiter gemacht und auch noch das Tor gemacht, leider kam das Tor aber zu spät. Wir haben alles investiert, von der Mentalität und Leistungsbereitschaft war es ein gutes Spiel mit guten spielerischen Passagen. Es ist immer schwer, gegen eine massive Deckung zu spielen, und es wäre unpassend, nur hohe Bälle zu schlagen, da Kaiserslautern in der Mitte viel körperliche Präsenz hat. Wir haben den Ball gut laufen lassen, aber leider ohne Genauigkeit im letzten Pass. Wir haben ein gutes Heimspiel gemacht, das haben auch die Zuschauer gesehen und honoriert. Das tut der Mannschaft gut, denn wir können die aktuelle Situation nur gemeinsam lösen. Ich bin mir sicher, dass wir die nötigen Punkte für unser Ziel erreichen, wenn wir weiter diese Bereitschaft zeigen und weiter so intensiv trainieren.
Immanuel Höhn:
Es tut verdammt weh, weil wir ein gutes Spiel gemacht haben heute. Wir hatten die Kontrolle über die Partie, hatten viele Chancen und machen am Ende nur ein Tor. Wir werden zweimal bitter ausgekontert und nehmen am Ende gar nichts mit, das ist extrem bitter. Irgendwie will es gerade einfach nicht. Aber es hilft nichts, wir müssen dagegen ankämpfen und die Tore machen, noch kompakter stehen, um solche Spiel endlich zu gewinnen. Es ist sicher nicht schlecht, dass wir in drei Tagen wieder ran müssen. So können wir uns nicht lange mit dieser Niederlage aufhalten. 
Markus Steinhöfer:
Kurz nach dem Spiel fällt es schwer, die Gründe für die Niederlage zu finden. Wir sind enttäuscht, denn die Art und Weise, wie wir über 90 Minuten aufgetreten sind, war gut. Da kann man uns keinen großen Vorwurf machen, außer, dass wir aus den vielen Chancen zu wenig gemacht haben. Es hat sicher nicht die bessere Mannschaft heute gewonnen, aber dafür können wir uns leider nichts kaufen. Aber die Spielweise muss uns Mut machen, so müssen wir spielen. Aktuell ist leider der Wurm drin, aber das darf uns nicht lähmen. Das Spiel heute hat auch gezeigt, dass wir uns nicht lähmen lassen. Man hat gesehen, dass eine Mannschaft auf dem Platz stand. Wenn wir diesen Weg weitergehen, dann werden wir auch den Schalter umlegen, der sich aktuell noch nicht umlegen lässt.
Yannick Stark
Die Niederlage schmerzt ungemein. Es tut weh, dass wir heute nicht zumindest einen Punkt geholt haben, ich denke, der wäre heute mindestens verdient gewesen. Es sind leider Kleinigkeiten, die in den letzten Wochen gegen uns laufen, auch heute hatten wir die besseren Chancen, die wir aber nicht nutzen. Jetzt stehen wir wieder mit leeren Händen da, das ist sehr bitter. In der Kurve sind anschließend aufbauende Worte gefallen: Die Fans stehen voll hinter uns, haben uns noch mal eingeschworen und uns ein gutes Gefühl gegeben, aber natürlich hätten wir ihnen heute gerne etwas zurückgegeben. Hoffnung macht die Leistung heute, wenn wir weiter so arbeiten, werden wir auch irgendwann wieder belohnt. Es gibt keinen anderen Weg: Wir werden weiter arbeiten und dann hoffentlich wieder die nötigen Punkte holen.

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