FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die Lilien zeigten beim 1:1 gegen Jahn Regensburg einen über die gesamte Spielzeit leidenschaftlichen Auftritt. Couragiert, wachsam und konsequent verteidigte der SV 98, konnte gleichzeitig aber auch in der Offensive immer wieder Akzente setzen. Weil die Südhessen einen knappen 1:0-Vorsprung jedoch nicht über die Zeit brachten, fahren die Lilien mit einem Punkt im Gepäck zurück gen Darmstadt. Der Ärger über den späten Ausgleich, aber auch die Anerkennung für einen insgesamt vorzeigbaren Auswärtsauftritt prägten die Stimmen nach dem Schlusspfiff. sv98.de fasst alle Aussagen zusammen.
Mersad Selimbegovic:
„Es war ein hartumkämpftes Spiel auf schwierigen Platzverhältnissen. Wir haben nicht schlecht begonnen und hatten überraschend mehr Ballbesitz als die Darmstädter. Dennoch verlieren wir zwei, drei Bälle, die wir so nicht verlieren dürfen. So liegen wir dann mit 0:1 hinten. Danach ging es nur noch über die Leidenschaft. Der Gegner hat sehr kompakt verteidigt und uns keine Räume gegeben. Gott sei Dank ist es uns aber doch noch gelungen, den Ausgleich zu erzielen.“
Markus Anfang:
„Wir haben ein intensives Spiel gesehen mit wenig Torchancen, was auf dem Platz auch schwierig war. Beide Mannschaften haben es sehr leidenschaftlich gemacht. Wir hatten viele Umschaltmomente und haben defensiv in der ersten Halbzeit nur einen Kopfball zugelassen. Unsere Kontersituationen können wir noch besser spielen, dennoch waren wir gut im Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir genauso gut verteidigt. Es ging heute nur über Leidenschaft und Zweikampfverhalten. Kompliment an meine Mannschaft, wie sie sich reingehauen und die Zweikämpfe angenommen hat. Dass das Gegentor nach sechseinhalb Minuten Nachspielzeit fällt, obwohl nur fünf angezeigt waren, ist mächtig bitter. Wir wollten in der Rückrunde besser sein als noch in der Hinserie. Zum gleichen Zeitpunkt hatten wir in der Hinrunde einen Punkt, jetzt haben wir vier. Trotzdem fühlt es sich gerade so an, als hätten wir das Spiel verloren.“
Patrick Herrmann:
„Wir haben von der ersten Minute an eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Unter schwierigen Rasenbedingungen haben wir einen guten Auftritt abgeliefert. Wir haben sehr couragiert und wachsam verteidigt. Wir wussten, dass Regensburg eine sehr kampfstarke Truppe hat. Den Kampf haben wir heute definitiv angenommen. Wir führen dann sehr lange 1:0 – bis zu sechsten, siebten Minute der Nachspielzeit. Das Spiel kann man sicherlich vorher abpfeifen. Trotzdem wäre es geil gewesen, wenn wir die letzte Chance auch noch vereitelt hätten. Aber das haben wir nicht getan. Insgesamt lässt sich festhalten, dass wir in der Rückrunde vier Punkte gesammelt haben. Nach zwei Spieltagen der Hinrunde hatten wir einen. Es tut weh, hier nur einen Punkt mitzunehmen. Aber mit vier Zählern in die Rückrunde zu starten, ist dennoch in Ordnung.“