FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Der Wahnsinn geht weiter -und wie! Der SV 98 hat im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern einen beeindruckenden Sieg gefeiert. Die Lilien besiegten die Roten Teufel nach einer ganz großen Leistung mit 3:2 (3:1) und blieben damit im elften Heimspiel in Serie ungeschlagen. Im restlos ausverkauften Merck-Stadion am Böllenfalltor sorgten die Treffer von Romain Brégerie (19.), Ronny König (22.) und Hanno Behrens (40.) für den sensationellen Dreier. Mit nun 53 Punkten kletterten die Lilien zunächst auf den dritten Tabellenplatz.
Wer einen abwartenden Beginn vorhergesagt hatte, wurde von der ersten Minute an eines Besseren belehrt. Beide Mannschaften führten alle Aktionen im höchsten Tempo aus und begegneten sich in vielen Zweikämpfen, aus denen oftmals die Lilien als Sieger hervorgingen.
Die erste Torannäherung verzeichneten allerdings die Gäste aus der Pfalz, als Kerem Demirbay Christian Mathenia in der 12. Minute mit einem Flatterball prüfte. Die anschließende Ecke brachte dann die Führung: Die Hereingabe von Demirbay schlug unberührt im kurzen Eck ein.
Die Lilien zeigten sich unbeeindruckt und Ronny König verpasste nach einer Hereingabe von Tobias Kempe den Ausgleichstreffer mit seinem Kopfball nur knapp (15.).
Der nächste Aufreger in der unglaublich intensiven Partie ließ nur drei Minuten auf sich warten, einen Ball von Hanno Behrens verlängerte Ronny König in den Lauf von Marcel Heller, der von Lauterns Torhüter Marius Müller im Strafraum gelegt wurde -Gelb und Strafstoß waren die Konsequenz. Brégerie verwandelte sicher zum Ausgleich in die linke Ecke.
Und weiterhin überschlugen sich die Ereignisse: In der 22. Minute fand ein langer Ball von Gondorf über Umwege Ronny König, der den Ball eiskalt zum 2:1 in die lange Ecke jagte.
Angepeitscht durch die wahnsinnige Unterstützung am Böllenfalltor fighteten beide Teams weiterhin um jeden Zentimeter, nahmen sich aber rund zehn Minuten Zeit, um nach der furiosen Anfangsphase kurz durchzuatmen.
Gefährlich blieben insbesondere die Lilien bei zahlreichen schnellen Gegenstößen. Marcel Hellers Hereingabe hätte in der 37. Minute fast ein weiteres Tor gebracht, doch Müller kam soeben noch mit einer Hand an den Ball.
Den Ball an Müller vorbei brachte dann in der 40. Minute Behrens, der eine abgewehrte Flanke von Heller mit dem linken Fuß volley aus 18 Metern in die Ecke platzierte.
Nach zweiminütiger Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Wolfgang Stark den sensationellen ersten Durchgang. Mit der 3:1 Führung ging es für beide Mannschaften in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff dauerte es nur zwei Minuten, bis es wieder brandgefährlich wurde -aber Müller kratzte Brégeries Kopfball noch von der Linie.
In der Folge übernahmen der FCK zwar die Spielkontrolle und verzeichnete deutlich mehr Ballbesitz, die ganz große Gefahr für das Tor von Mathenia entstand jedoch zunächst nicht. Auf der Gegenseite prüfte Heller nach schönem Solo Müller (57.).
Der SVD befreite sich nach rund 65. Minuten immer mehr vom Druck der Roten Teufel und blieb selbst immer gefährlich: Eine Flanke von Michael Stegmayer verpasste König nur haarscharf (67.).
Es folgte ein wahnsinniger Fight der Lilien. In der 89. Spielminute erzielten die Gäste durch Stöger noch den 3:2-Endstand.
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