FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Es ist ein weiteres Highlight in der ersten Zweitliga-Spielzeit der Lilien nach 21 Jahren, ein Topspiel unter Flutlicht -und bereits die erste Chance, die seit Saisonbeginn angepeilten 40 Punkte vollzumachen.
"Wir werden alles daran setzen, unser großes Ziel zu erreichen", sagte Dirk Schuster bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am Freitagabend (27.2/18.30 Uhr). Gleichwohl betonte der Cheftrainer der Lilien, "einen Riesenrespekt" vor dem Gegner zu haben.
Mit Braunschweig sei ein Gegner zu Gast, der über "geballte Offensivpower" verfügt und als "Favorit" ins Spiel gehe: „Man darf nicht vergessen, woher beide Teams kommen. Vergangene Saison waren die Braunschweiger Erst- und wir Drittligist‘", erklärte der 47-Jährige.
Nicht nur, dass Schuster dem kommenden Gegner höchste Anerkennung zollt, er sieht den Weg der Braunschweiger gar als "Vorbild" für den SVD. "Was bei der Eintracht in den vergangenen Jahren kontinuierlich aufgebaut wurde, ist aller Ehren wert."
Die Ausgangslage seines Teams vor dem Duell im Merck-Stadion am Böllenfalltor bezeichnete Schuster indes als "unwahrscheinlich positiv. In unserer jetzigen Situation können wir eigentlich nur gewinnen." Und dennoch dürfe man nicht den Fehler machen "den zweiten Schritt vor dem ersten gehen zu wollen."
Für ein positives Ergebnis am Freitagabend, so Schuster, müsse die Lilien-Elf neben der üblichen "kämpferischen Note" auch an "die spielerischen Fortschritte aus dem Aue-Spiel anknüpfen." Ein weiterer Punktgewinn würde den Ausbau der Wahnsinns-Serie von 13 ungeschlagenen Spielen bedeuten (Schuster: "Schönes Nebengeräusch").
Für die Aufgabe gegen den Bundesliga-Absteiger muss das Trainerteam weiterhin auf Tobias Kempe verzichten, der sein individuelles Aufbauprogramm fortsetzt. Zudem stehen hinter den angeschlagenen Jan Rosenthal und Leon Balogun Fragezeichen. "Wir hoffen, dass wir zumindest auf einen der beiden zurückgreifen können", so Schuster, sich am Freitagabend über ein "volles Haus" freuen würde: "Wir brauchen die Atmosphäre von den Rängen!"
Bisher wurden für das Duell 12.500 Tickets verkauft. Für die Nord- und Südtribüne sind noch Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Tageskasse (auch Gästebereich) erhältlich.