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18.02.2026 / Profis

Fortuna Düsseldorf im Gegnercheck

Im Flutlicht der Arena glänzt die rote Zahlen-/Buchstabenkombination „F95“ auf Fahnen, Schals und Trikots – ein Zeichen, das jeder Fußballfan sofort erkennt. Das Wappen von Fortuna Düsseldorf steht für Siege, Rückschläge und für Geschichten, die seit Generationen weitergetragen werden. Es ist mehr als nur ein Vereinslogo, es ist das sichtbare Herz eines Clubs, der in der Stadt am Rhein verwurzelt ist.

Die Mannschaft von Fortuna Duesseldorf vor dem Anstoss,
Foto: Eibner-Pressefoto/Fabian Friese

Die Entstehung dieses Wappens lässt sich nicht auf einen einzelnen Moment oder eine konkrete Entscheidung zurückführen. In den frühen Jahren des Vereins spielte ein einheitliches Erscheinungsbild noch eine untergeordnete Rolle; feste Designrichtlinien existierten nicht. Erst anhand alter Fotografien, Dokumente und Berichte konnte nach und nach rekonstruiert werden, wie sich das heutige Logo der Fortuna Düsseldorf entwickelte.

Der markante Schriftzug mit dem roten „F“ und der Zahl „95“ war erstmals Ende der 1920er-Jahre, nachweislich auf einem Trikot zu erkennen. Im Laufe der Zeit etablierte er sich als unverwechselbares Erkennungsmerkmal von Fortuna Düsseldorf. Das „F“ steht – ganz im Sinne des Wahlspruchs von Friedrich Ludwig Jahn – für die vier Tugenden „frisch, fromm, fröhlich, frei“. Die Zahl 1895 verweist auf den ursprünglichen Gründungsverein, den Turnverein Flingern 1895. Aus der Verbindung der vier „F“ und der Jahreszahl entstand schließlich die bis heute gebräuchliche Kurzform „F95“. Trotz kleinerer gestalterischer Veränderungen blieb die Grundform des Wappens stets erhalten – schlicht, prägnant und eng verbunden mit den Vereinsfarben Rot und Weiß.

Gegenwart. Aktuell stehen die Düsseldorfer auf den zwölften Platz mit 25 gesammelten Punkten und reisen am kommenden Samstag (21.2./13 Uhr) ins Merck-Stadion am Böllenfalltor. Grund genug für uns also, den Gegner fürs Wochenende in unserem Gegnercheck genauer anzuschauen. 

TOP SCORER - POKAL & LIGA

Top-Torjäger Top-Vorlagengeber
Cedric Itten – 10 Tore Florent Muslija – 5 Assists
Florent Muslija – 4 Tore  Christian Rasmussen- 3 Assists
Shinta Appelkamp – 3 Tore Cedric Itten – 2 Assists
Anouar El Azzouzi – 2 Tore Shinta Appelkamp – 2 Assists
Christian Rasmussen – 2 Tore Danny Schmidt – 2 Assists

 

Der Trainer

Gute Laune bei Markus Anfang (Fortuna Duesseldorf, Chef-Trainer) vor dem Spiel,

Markus Anfang

Cheftrainer von Fortuna Düsseldorf
  • Geburtstdatum (Alter): 12.06.1974 (51)
  • Geburtsort: Köln
  • Nationalität: Deutsch
  • Im Amt seit: 06.10.2025
  • Vorherige Trainerstationen: Eintracht Trier, Kapellen-Erft, Bayer Leverkusen, Holstein Kiel, 1. FC Köln, SV Darmstadt, Werder Bremen, Dynamo Dresden, 1. FC K’lautern

Interessant: Bei den Lilien war Markus Anfang in der Saison 2020/21 über eine Saison lang Cheftrainer. 

Prunkstück

Fortuna Düsseldorf gehört in diesem noch jungen Kalenderjahr zu den defensiv stabilsten Teams der Liga. Nur vier Gegentreffer kassierten die Rheinländer nach Jahreswechsel – Ligabestwert in diesem Zeitraum. Blick wir auf die gesamte Saison: Gemessen am Expected-Goals-Wert der Gegner (34,71) kassierte Düsseldorf weniger Gegentore als statistisch zu erwarten gewesen wären (31). Bei den zugelassenen Großchancen zählen die Fortunen zur Spitzengruppe: Nur der SC Paderborn (16) ließ weniger Top-Chancen zu als Düsseldorf (23).

All Eyes on ...

Vor der Kamera fühlt er sich fast genauso wohl wie zwischen den Pfosten – zumindest in seiner Vorstellung. Florian Kastenmeier, Düsseldorfs verlässlicher Rückhalt mit über 200 Einsätzen für die Fortuna, träumt davon, einmal in seiner Lieblingsserie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ aufzutreten. Wie er im Vereins-Podcast „Rot & Schweiß“ verriet, gehört es zu seinen Ritualen vor jedem Spiel, eine Folge der RTL-Seifenoper zu schauen. „Den Kiezkauf zu leiten, da hätte ich schon Bock drauf“, erzählt Kastenmeier – bislang blieb es aber bei diesem Traum. Privat ist er mit GZSZ-Schauspieler Lars Pape befreundet, doch bis es vielleicht mal irgendwann eine Rolle für ihn gibt, steht erst einmal der Fußball im Vordergrund.

Geboren am 28. Juni 1997 in Regensburg, begann Kastenmeier seine fußballerische Laufbahn im Jugendbereich beim SC Sinzing und anschließend beim SSV Jahn Regensburg, bevor er über den SV Burgweinting und die Jugendteams des FC Augsburg in den Herrenbereich gelangte. Erste Erfahrungen auf höherem Niveau sammelte er bei den zweiten Mannschaften in Augsburg und später beim VfB Stuttgart, wo er seine Fähigkeiten unter Wettkampfbedingungen weiterentwickelte. Der Wechsel zur Fortuna Düsseldorf im Sommer 2019 bedeutete schließlich den Durchbruch. Seitdem ist Kastenmeier unumstrittener Stammkeeper. In der Saison 2025/26 übernahm er zudem offiziell die Kapitänsbinde – ein deutliches Zeichen für seine Führungsqualitäten, seine Konstanz und das Vertrauen innerhalb der Mannschaft.

Auf dem Platz ist Kastenmeier ein echter Fels in der Brandung. Mit seiner Größe von 1,90 Metern, schnellen Reflexen und einer außergewöhnlich ruhigen Ausstrahlung unter Druck sorgt er für Sicherheit im Strafraum. Er ist der Typ Torhüter, auf den sich seine Mitspieler jederzeit verlassen können – jemand, der Ruhe ausstrahlt, Sicherheit vermittelt und im entscheidenden Moment eingreift. Gleichzeitig zeigt er Persönlichkeit abseits des Platzes, sei es durch seine humorvolle Art, seine Leidenschaft für GZSZ oder sein Engagement innerhalb der Mannschaft. Kastenmeier ist ein Spieler, der nicht nur Spiele entscheidet, sondern auch die Atmosphäre im Team prägt – ein echter Leader zwischen Pfosten und in der Kabine.

Florian Kastenmeier (Fortuna Duesseldorf, #33) rettet den Ball vor dem Aus,
Foto: Eibner-Pressefoto/Fabian Friese

Blick in die Düsseldorf-Vitrine

  • Deutscher Meister: 32/33
  • Deutscher Pokalsieger: 79/80, 78/79
  • Deutscher Zweitligameister: 17/18, 88/89
  • Intertoto-Cup-Sieger: 86/87, 84/85, 67/68
  • Westdeutscher Pokalsieger: 70/71, 61/62, 57/58, 56/57, 55/56

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