FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Seit vergangenem Sonntag (6.8.) findet auf dem Sportgelände der SG Ulmbach im Main-Kinzig-Kreis ein Trainingscamp der ganz besonderen Art statt: Unter der Leitung von Ex-Lilien-Profi Elton da Costa üben hier etwa 20 chinesische Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren die Grundlagen des Fußballspiels. Bei schönstem Wetter wurde das zehntägige Camp am Sonntagnachmittag eröffnet – unter anderem im Beisein von 1990er-Weltmeister Andi Brehme, der die Schirmherrschaft über das Projekt innehat. Als Pate des Fußballcamps firmiert der SV 98.
"Wir freuen uns, als SV Darmstadt 98 das Fußballcamp von Elton da Costa zu unterstützen", sagt Rüdiger Fritsch, Präsident des SV 98. Dem Verein ist es dabei besonders wichtig, den Fokus auf das Erlebnis für die Kinder und die Begegnung der verschiedenen Kulturen zu setzen: "Hier geht es nicht um Geld oder wirtschaftliche Vorteile, sondern in erster Linie um Völkerverständigung und Kulturaustausch", erklärt Fritsch. "Das hier ist auch keine ‚Akademie‘, wo versucht werden soll, vermeintliche Stars von morgen heranzuziehen. Die Kinder sollen einfach Spaß am Fußball haben."
Camp-Leiter Elton da Costa, unvergessener Siegtorschütze der Lilien im Relegationsrückspiel gegen Bielefeld, engagiert sich bereits seit Längerem für die Entwicklung des Fußballsports in China. Bereits im November letzten Jahres war er mit Unterstützung des SV 98 für rund 3 Wochen in die chinesische Provinz Guangxi gereist, um dort zusammen mit seinem Trainerteam kleine Fußballtalente zu unterrichten. Und diese Entwicklungsarbeit kann er nun, quasi vor der eigenen Haustür, mit dem aktuellen Camp fortsetzen: "Eltons Reise im November 2016, bei der er chinesische Kinder und Trainer fußballtechnisch betreut hat, ist super angekommen", erzählt Rüdiger Fritsch, "daher jetzt diese Wiederholung in Deutschland." Super angekommen ist das Mini-Trainingslager auch jetzt bei den kleinen Nachwuchssportlern.