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26.02.2026 / Profis

„Fußballromantik pur“

Bevor es für den SV Darmstadt 98 am Freitagabend (27.2./18.30 Uhr) unter Flutlicht in Dresden gastiert, sprach Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz über die Stärken von Dynamo Dresden und die besondere Atmosphäre im Rudolf-Harbig-Stadion.

Florian Kohfeldt auf der PK vor dem Spiel gegen Dynamo Dresden
Foto: SV 98

Personalupdate: Fabian Nürnberger, Matthias Bader, Bartosz Bialek und Marco Richter (Gelbsperre) stehen nicht zur Verfügung. 

... zur Defensive von Dynamo Dresden:

Dynamo ist ein sehr unangenehmer Gegner, der sich in der Winterpause ein wenig runderneuert hat. Wir erwarten nur noch zwei bis drei Spieler in der Startelf, die auch im Hinspiel gegen uns gespielt haben. Sie haben definitiv Qualität dazugeholt. Sie zeichnen sich durch eine mutige Spielweise aus. Sie versuchen hoch zu pressen. In Hannover haben sie einen Punkt geholt und zu null gespielt, das ist kein Selbstläufer. Sie passen ihr Pressing immer wieder an den Gegner an. Das zeichnet sie aus. Wir werden sehen, wie sie es gegen uns angehen. Wir sind ebenfalls nicht ganz berechenbar in dem, was wir tun.

... zu Dresdens Offensive:

Sie haben einen spielerischen Ansatz von hinten heraus, das macht sie schwer zu pressen. Du musst ein gewisses Risiko eingehen, wenn du hohe Balleroberungen erzwingen willst. Dadurch haben sie immer wieder Tempoaktionen nach vorne. Sie verfügen über gute Distanzschützen, spielen über zweite Wellen und haben die Möglichkeit, von der Bank nachzulegen. Das macht sie gefährlich. Offensiv schlagen sie extrem viele Flanken und haben zwei klare Flügelspieler und mit Vermeij einen klaren Zielspieler. Das zeichnet sie aus. Die Grund-DNA dieser Mannschaft ist eine sehr mutige.

... zu den Auswärts-Gegentoren:

Ich weiß nicht, warum das auswärts anders ist als zuhause. Wir machen es so, wie wir es sonst auch machen, und bereiten uns bestmöglich auf den Gegner vor. Wir haben ein sehr aktives Verteidigungsverhalten und das führt dazu, dass wir recht viele Schüsse des Gegners zulassen. Aber es ist ein großer Unterschied zwischen Schüssen, die wir zulassen, und Schüssen, die wirklich aufs Tor gehen. Wir thematisieren zum Beispiel das Blockverhalten. Es ist wichtig, die Coolness in und rund um die Box zu behalten. Wenn man tief steht, muss man sich gut in der Box verhalten und das ist eigentlich eine unserer größten Stärken. Aber wir haben das zum Beispiel gegen Paderborn oder Braunschweig nicht so gut gemacht. Das ist auch für das Auswärtsspiel in Dresden einer der Schlüssel.

... zur Linksverteidigerposition:

Ich habe null Vertrauensverlust in Fabi Holland. Er hat auch in Braunschweig eine gute Leistung gezeigt, zuhause im Pokalspiel gegen Schalke, die auf der offensiven Flügelposition nicht gerade schlechte Spieler haben, sehr solide verteidigt und in Hannover ebenfalls ein gutes Spiel gemacht. Es gibt deutlich mehr Gründe, ihm zu vertrauen, als das Negative zu suchen. Durch die gute Kaderplanung von Paul haben wir im Winter mit Raoul eine Alternative dazugeholt. Wir wussten, dass er körperlich etwas Anlaufzeit braucht, da er aufgrund der früheren Saison in der MLS lange nicht gespielt hat. Wir werden sehen, wie lange es bei ihm reichen kann. Aber Fabi ist ein unglaublich wichtiger Spieler für uns, auf und neben dem Platz. Ich schlafe sehr ruhig, wenn Fabi spielt.

… zur Atmosphäre in Dresden:

Dresden hat eine besondere Stadionatmosphäre, gerade unter Flutlicht. Ich erinnere mich gerne an unser Pokalspiel dort. Dresden am Flutlichtabend ist für mich Top-Fünf in Deutschland. Dementsprechend freuen wir uns sehr auf dieses emotionale Spiel. Bei mir steigert das die Vorfreude. Das Allerwichtigste im Fußball sind die Emotionen und die Seele einer Mannschaft. Das, was am Freitag auf uns zukommt, ist Fußballromantik pur. Ich liebe das, das macht mir große Freude. 

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