FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Am kommenden Samstag (1.11.) fährt der SV 98 zum Mitaufsteiger 1. FC Heidenheim. Für den Club von der Ostalb ist es die Premierensaison in der 2. Bundesliga, worauf Geschäftsführer Holger Sanwald mit seinem Team über mehrere Jahre hinweg konsequent hingearbeitet hat.
Allgemeines
In der vergangenen Saison lief alles perfekt für den FCH, nahezu über die die gesamte Drittliga-Saison hatte die Mannschaft unter dem langjährigen Cheftrainer Frank Schmidt den ersten Tabellenplatz inne. So gelang souverän der erste Zweitliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte.
Kader
Durch den früh besiegelten Aufstieg konnte Heidenheim frühzeitig seine Kaderplanungen beginnen und diese bis zum Saisonauftakt abschließen. Mit Ausnahme der Heidenheimer Torwartlegende Erol Sabanov, der seine Karriere beendete, blieb der größte Teil der Aufstiegsstammelf. Es wurde sich vorzugsweise mit Kräften aus der 3. Liga verstärkt. So kam vom VfL Osnabrück Angreifer Adriano Grimald. Der ehemalige Stuttgarter Manuel Janzer oder Philipp Riese aus Bielefeld werden im Mittelfeld neben Kapitän und Toptorjäger Marc Schnatterer eingesetzt, während in Rückkehrer Kevin Kraus (SpVgg Greuther Fürth) eine Verstärkung für die Defensive gefunden wurde.
Talent Robert Leipertz aus der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 ist fester Bestandteil des Mittelfelds geworden. Ersatz für Sabanov fand sich am Böllenfalltor: Ex-Lilie Jan Zimmermann hütet seit Saisonbeginn den Kasten.
Saisonverlauf
Auch Heidenheim ist als Aufsteiger in die Saison erfolgreich gestartet und kann auf ein Konto von 16 Punkten verweisen. In der Voith-Arena ist der FCH sogar noch unbezwungen. Sowohl der ambitionierte FC Nürnberg als auch der VfL Bochum erhielten mit 3:0 bzw. 5:0 ihre kalten Duschen, Aufstiegsaspirant 1. FC Kaiserslautern kam zuletzt nicht über ein 1:1 hinaus. Auswärts hingegen warten die Heidenheimer noch auf ihren ersten Sieg, am vergangenen Sonntag endete die Partie beim Spitzenreiter Ingolstadt mit 0:1. Die zweite Runde des DFB-Pokals wurde durch einen Heimsieg gegen Union Berlin erreicht. Am Mittwoch verlor Heidenheim jedoch beim 98er-Bezwinger VfL Wolfsburg mit 1:4.
Gemeinsam mit Fortuna Düsseldorf stellt Heidenheim mit 20 erzielten Treffern die Torfabrik der 2. Bundesliga dar. Dabei ist Niederlechner mit fünf Treffern Schnatterer (6) dicht auf den Fersen.
Bilanz
Auf der Ostalb waren die Lilien in vier Begegnungen bisher wenig erfolgreich. Erst im Februar dieses Jahres ergatterten die 98er ihren ersten Punkt durch ein 1:1. Lilienkapitän Aytac Sulu gelang nach einer Standardsituation per Kopf der Ausgleich gegen Ende der zweiten Halbzeit.