FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
An das erfolgreiche Osterwochenende möchte der SV 98 bereits am Freitagabend im Gastspiel beim 1. FC Nürnberg anknüpfen.
Der Serienmeister aus den 1920er-Jahren durchläuft gegenwärtig aus sportlicher Sicht für viele "Club"-Fans ein Tal, zumal die Mission Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga aller Wahrscheinlichkeit nicht gelingen wird.
Saisonverlauf
Im Sommer hoffnungsvoll mit Trainer Valérien Ismaël in die Saison gestartet, konnte der FCN als Absteiger nicht richtig Fuß in der 2. Liga fassen. Relativ rasch sortierten sich die Franken im Tabellenmittelfeld ein. Als Konsequenz daraus wurde Ismaël Mitte November durch den Schweizer René Weiler ersetzt, wodurch es fortan aufwärts ging. In den letzten sechs Spielen vor der Winterpause ging lediglich die Auswärtspartie in Braunschweig verloren, die Trendwende schien geglückt.
Im Winter wurden daher nur punktuelle Veränderungen im Kader vorgenommen. Für die abgewanderten Daniel Candeias (FC Granada) und Cristian Ramirez (Ferencváros Budapest) kamen Guido Burgstaller (Rapid Wien), Sebastian Kerk (SC Freiburg) sowie Adrian Nikci (Young Boys Bern) an den Valznerweiher. Sieben Punkte aus den ersten vier Spielen im neuen Jahr sorgten für Hoffnung bei den Franken, vielleicht doch noch in den Aufstiegskampf einzugreifen. Nach einer Serie von vier knappen Niederlagen -zuletzt ging die Auswärtspartie bei RasenBallsport Leipzig mit 1:2 verloren -scheint dieses Thema nun endgültig passé zu sein.
Inwieweit sich der Kader um Torwarturgestein Raphael Schäfer zur kommenden Saison verändert, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Neben Jakub Sylvestr, mit neun Toren Nürnbergs bester Torschütze, konnte sich insbesondere der 20-Jährige Alessandro Schöpf in den Vordergrund spielen. Der Österreicher aus dem Ötztal trug sich fünfmal in die Torschützenliste ein, darüber hinaus steuerte er vier Assists bei.
Bilanz
In der Zeit des Höhenflugs der 98er in den siebziger Jahren war der FCN mehrmals Konkurrent um Bundesligaaufstiege, beide Vereine stiegen schließlich zum Saisonende 1978 gemeinsam in die Eliteklasse auf. Aus Sicht der Bilanz stehen die Zeichen eines Erfolgs der Franken im heimischen Stadion durchaus gut, denn den Lilien gelang bisher in 13 Auswärtspartien kein einziger Sieg. Ob das Spiel so torreich wie beim denkwürdigen 6:4 der Nürnberger im Oktober 1977 wird, bleibt allerdings abzuwarten.
Nach 38 Minuten hatte es damals bereits 3:0 für die Rot-Schwarzen gestanden, ehe die Blau-Weißen durch Manfred Drexler direkt im Anschluss das 3:1 markierten. Zwei Minuten später stellte Klaus Täuber den Drei-Tore-Vorsprung wieder her, Hansi Lindemann konnte dennoch vor der Halbzeitpause auf 2:4 aus Sicht der 98er verkürzen. Durch Treffer von Peter Cestonaro und erneut Manfred Drexler wurde der 4:4-Ausgleich hergestellt, bevor Horst Weyerich durch zwei Treffer für den Endstand zur Freude aller Club-Fans sorgte.
Vor 18 Jahren waren die Lilien zuletzt Gast im Frankenstadion und konnten durch ein 2:2 einen Punkt mitnehmen, was in der Endabrechnung zum Klassenerhalt in der Regionalliga Süd reichte.