FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Im 12. Heimspiel der Saison begrüßen die Lilien die SG Dynamo Dresden am Böllenfalltor. Vor der Partie am Samstag (23.2./13 Uhr) haben wir die Sachsen unter die Lupe genommen.
Allgemeines
Aus Sachsens Landeshauptstadt reist die SG Dynamo Dresden am Samstag an das Böllenfalltor. Der mehrfache DDR-Meister sowie FDGB-Pokalsieger bestreitet derzeit seine dritte Zweitligasaison in Folge und strebt ein weiteres Jahr im Unterhaus an. Der Verein ist tief in der in der Region verankert und genießt eine hohe Popularität. Das wird besonders deutlich, wenn man einen Blick auf die Zuschauerzahlen des heimischen Rudolf-Harbig-Stadions wirft, wohin auch in dieser Spielzeit stets um die 30.000 Fans pilgern. Lediglich die Bundesligaabsteiger HSV und Köln, sowie der FC St. Pauli haben in dieser Spielzeit mehr Tickets verkauft. Allerdings bekamen die Dynamo-Anhänger sowohl in den Heim- als auch Auswärtspartien recht wechselhafte Leistungen zu sehen, sodass die Gelb-Schwarzen den Platz bei sieben Siegen auch schon zehn Mal als Verlierer verlassen mussten.
Kader
Im August vergangenen Jahres musste Cheftrainer Uwe Neuhaus nach drei Jahren seinen Posten räumen, nach drei Wochen unter Interimstrainer Christian Fiel übernahm dann Maik Walpurgis dieses Amt und startete mit 9 Punkten aus vier Spielen sehr erfolgreich. Im Sommer nahmen die Schwarz-Gelben einen kleineren Umbruch vor, zahlreiche Neuzugänge kommen in dieser Saison regelmäßig zum Einsatz. Speziell Patrick Ebert, Brian Hamalainen und Jannis Nikolaou wurden in nahezu jedem Spiel eingesetzt. Aber auch Dario Dumic, Linus Wahlqvist und Ex-Lilie Baris Atik tauchen regelmäßig in der Startformation auf. Im Winter verzichtete die SGD auf größere Kaderbewegungen, einzig Dzenis Burnic wurde auf Leihbasis von Borussia Dortmund verpflichtet. Zudem verließen mit Philip Heise (Norwich City) und Sascha Horvath (FC Wacker Innsbruck/Leihe) zwei Akteure das Team.
Rückrunde
Richtig erfolgreich spielten die Dresdner nur in der allerersten Halbzeit nach der Winterpause. Gegen Bielefeld führten sie vor heimischer Kulisse bereits nach 45 Minuten mit 3:1. In der zweiten Hälfte mussten die Sachsen dann allerdings drei Tore sowie einen Platzverweis hinnehmen. Schlussendlich hieß es somit 4:3 für die Arminen. Gegen die Aufstiegsaspiranten vom 1. FC Heidenheim und dem Hamburger SV folgten zwei denkbar knappe 0:1-Niederlagen, die den Pflichtspielstart in das Jahr 2019 misslingen ließen. Die Niederlagenserie konnte am vergangenen Sonntag beim 0:0 gegen Jahn Regensburg gestoppt werden, allerdings warten die Dresdner seit 320 Minuten auf einen eigenen Torerfolg..
Begegnungen
Erst drei Mal trafen diese beide Mannschaften bisher aufeinander, wobei jeweils ein Darmstädter und Dresdner Sieg bei einem Unentschieden zu Buche steht. Langweilig ging es dabei nie zu. Das 3:3 vor anderthalb Jahren war an Dramatik nicht zu überbieten. Nach einer fast sichergeglaubten Niederlage markierten die 98er in den Schlussminuten noch zwei Treffer und behielten so zumindest einen Punkt am Böllenfalltor. Im Rückspiel sorgte das 2:0 der Lilien für die Wende im Abstiegskampf des SV 98, der bis zum Saisonende kein Spiel mehr verlor. Auch das Hinspiel in dieser Saison verlief torreich und ging mit einem 4:1 in Dresden an die Gastgeber.
Jürgen Arras (FuFa)