FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Mit der SpVgg Greuther Fürth begrüßen die Lilien am Samstag (6.12./13.00 Uhr) einen hochkarätigen Zweitligisten, der seit der Mitte der Neunziger Jahre in dieser Form existiert.
Allgemeines
Durch die Fusion des mehrmaligen Deutschen Meisters SpVgg Fürth und des TSV Vestenbergsgreuth entwickelte sich bereits im ersten Jahr seines Bestehens ernsthafte Konkurrenz zum fränkischen Rivalen aus Nürnberg -so gelang 1997 der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Seitdem konnten sich die Fürther in dieser Klasse behaupten und zählten in den vergangenen Jahren stets zu ernsthaften Aufstiegskandidaten. Meist scheiterten sie zu Saisonschluss, woraus sich ein Nimbus der "Unaufsteigbaren" entwickelte.
Zur Freude der Franken wurde dieser vor zweieinhalb Jahren gebrochen, infolgedessen die SpVgg ein einjähriges Intermezzo in der Bundesliga erleben durfte. Eine direkte Rückkehr in die deutsche Eliteklasse verhinderte in einer spannenden Relegation denkbar knapp der Hamburger SV. Um Vereinspräsident Helmut Hack, der vor rund 20 Jahren ein wesentlicher Treiber der erwähnten Fusion war, unternehmen die „Kleeblättler“ daher erneut den Versuch eines Aufstiegs, wofür der Kader im Sommer ein anderes Gesicht erhielt.
Kader
Im sportlichen Bereich konnte Fürth bei Transfers wie Daniel Brosinski (Mainz 05), Nikola Djurdjic (FC Augsburg) oder Zoltan Stieber (HSV) Ablösesummen in Millionenhöhe kassieren, welche nicht vollständig in den Kader zurückflossen. An deren Stelle vertraut Trainer Frank Kramer Neuzugängen wie beispielsweise Stephan Schröck (Eintracht Frankfurt) oder Robert Zulj (RB Salzburg). Außerdem wurde vom 1. FC Köln Stürmer Kacper Przybylko ausgeliehen, der vielen Lilienfans noch in Erinnerung ist -markierte er doch im dramatischen Relegationsrückspiel auf der Alm den 2:3-Anschlusstreffer der Arminen.
Saisonverlauf
Fürth kam mit Schwung aus der Sommerpause und konnte mit einem in der Höhe unerwarteten 5:1-Heimsieg über den 1. FC Nürnberg für Schlagzeilen auch außerhalb Frankens sorgen. Überschattet wurde der Saisonstart aber durch den tragischen Autounfall des Torjägers Ilir Azemi, das möglicherweise ein kleines Tief zur Folge hatte. Zuletzt konnten zwei Unentschieden gegen die Liga-Spitzenteams aus Düsseldorf (3:3) und Heidenheim (0:0) errungen werden.
Bilanz
Die ersten Mannschaften trafen knapp zwei Jahrzehnte nicht mehr aufeinander. Als nach frischer Fusion Fürth vor 18 Jahren Fahrt nach oben aufnahm, glitten die Lilien langsam, aber sicher in den dritt- oder viertklassigen Fußball ab. Umso treffender ging mit 5:2 aus Sicht der Franken die letzte Begegnung am Böllenfalltor im September 1996 aus. Gegen Fürths Zweite wurde zuletzt in der famosen Rückrunde 2010/11 mit 2:0 gewonnen -der Darmstädter Stern begann langsam wieder heller zu leuchten.
Viele weitere Informationen, unter anderem ein exklusives Interview mit Fürths philippinischem Nationalspieler Stephan Schröck, findet ihr am Samstag im aktuellen LilienKurier!