FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 2:2 gegen den SSV Jahn Regensburg zusammengefasst.
Mersad Selimbegović:
Ich wiederhole immer wieder, dass diese zweite Liga verrückt ist und meine Mannschaft einen großen Anteil daran hat, dass es immer wieder Herzschlagfinals gibt – positiv wie negativ. Wir haben eigentlich gut angefangen, bis zum 1:0 haben wir sehr gut Fußball gespielt. Ich weiß nicht, ob dann das Resultat von letzter Woche noch in den Köpfen war, als wir einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben haben, aber wir haben aufgehört Fußball zu spielen und hatten keine Konsequenz mehr und keinen Mut. Wenn man das dann vermissen lässt, dann übernimmt der Gegner das Spiel. Vor der Pause gab es wenige Großchancen, danach müssen wir schon in Rückstand sein bis zur 60. Minute. Dann geben wir das Spiel aus der Hand und es war so kurz vor Ende eigentlich nicht mehr zu retten für uns, aber wir haben es geschafft. Glückwunsch an die Mannschaft, der Wille nicht verlieren zu wollen war da. In den nächsen Wochen wollen wir wieder besser spielen und kosequnter sein. Wir dürfen die Ergennisse nicht nicht verwalten.
Dimitrios Grammozis:
Für mich ist es auch sehr schwer runterzukommen nach so einem Spiel, denn es hat heute alle Facetten mitgebracht. Leider bekommen wir einen Rückschlag in der ersten Halbzeit mit dem Eigentor, obwohl die Mannschaft vor der Pause gute Ansätze gezeigt hat. Wir wollten früh attakieren, was auch gut geklappt hat, denn der Gegner musste viele lange Bälle spielen. Die Mannschaft war zielstrebiger als in den letzten Wochen., wir haben auch mehr im letzten Drittel des Gegners gespielt. In der zweiten Halbzeit kam dann noch dazu, dass wir mutiger gewesen sind, auch Mal aufs Tor zu schießen. Lob an die Jungs, wie sie sich präsentiert haben nach der letzten Woche, als Unruhe da war und verständlicher Ärger bei den Fans. Aber wir haben heute eine gut eReaktion gezeigt. Unter der Woche war die Mannschaft sehr fokussiert im Training, in der zweiten Halbzeit waren wir sehr dominant und haben viele Chancen kreiert. Die Mannschaft hat immer weiter Gas gegeben, auch weil die Fans uns sehr gut unterstützt haben. Da konnte man sehen was möglich ist, wenn die Fans das Team tragen. Schade, dass die Jungs das 2:2 noch kassieren, das war in dem Moment sehr ärgerlich. Schuhen ist sicherlich am traurigsten von allen im Stadion heute, aber wir gwinnen und verlieren zusammen – oder spielen wie heute unentschieden. Wir werden ihn gemeinsam aufbauen und in den nächsten Wochen bin ich mir sicher, dass er uns wieder Punkte rettet.
Hier die Pressekonferenz in voller Länge ansehen.
Immanuel Höhn:
Wir haben eine starke Leistung abgeliefert, sowohl kämpferisch als auch fußballerisch. Momentan fühlt es sich eher wie eine Niederlage an, der Spielverlauf tut wahnsinnig weh. Aber solche Sachen passieren im Fußball, jeder macht Fehler im Sport, das gehört dazu und wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Irgendwo spricht es auch für unsere Abwehrarbeit, dass wir aktuell nur solche Tore fangen. Auf der anderen Seite müssen wir natürlich daran arbeiten, dass es nicht noch häufiger passiert. Auch die Fans in der Kurve haben eben unsere Leistung anerkannt und honoriert.
Fabian Holland:
Im Moment tut es weh. Mit ein wenig Abstand dürften wir aber mit dem Spiel zufrieden sein können. Der Punkt ist zu wenig, weil wir über 90 Minuten besser gewesen sind. Natürlich ist Regensburg ein ekliger Gegner, der viel läuft und über die Mannschaft kommt, aber wir haben nicht viel zugelassen, machen uns aber im Prinzip beide Gegentore selbst rein. Ein Eigentor, ein verschossener Elfmeter, der Gegentreffer in letzter Minute – da kommt viel zusammen, aber wir werden weiter machen und es war zu sehen, dass wir alle wollen. Es war auch zu erkennen, dass wir immer daran geglaubt haben und uns ein Gegentor nicht umhaut. Wir waren ganz anders im Spiel als in der vergangenen Woche, das Stadion hat wieder gekocht und die Fans waren voll da, weil sie gesehen haben, dass wir Vollgas gegeben haben. Die Power und Leidenschaft von heute brauchen wir auch in den nächsten Spielen.
Serdar Dursun:
Das war schon Wahnsinn heute. Wir hatten uns gut vorbereitet auf den Gegner, wir wollten eine Reaktion zeigen nach der vergangenen Woche. Wir wollten den Ton angeben, früh pressen, das ist zu Beginn auch gelungen, dann wirft uns das Eigentor natürlich ein wenig zurück. Aber wir haben Charakter gezeigt, haben quasi nur auf ein Tor gespielt, auch wenn wir nicht ständig gefährlich in das letzte Drittel gekommen sind. Wir haben Regensburg reingedrückt, die Fans haben uns gepusht. Normalerweise treffe ich bei einem Elfmeter, heute war er leider zu hoch. Aber das Team hat mich sofort aufgebaut und dann ist es natürlich schon verrückt, dass sich innerhalb von 10 Minuten das Spiel komplett dreht. Wir gehen in Führung, danach bekommen wir leider so einen Gegentreffer. Aber das kann passieren. Fußball ist ein Teamsport, in dem jeder Fehler macht. Wir waren nah am Sieg, leider konnten wir uns und die Zuschauer nicht belohnen. Wir haben aber ein gutes Spiel gemacht, sind ein wenig geknickt vom Ergebnis, aber positiv aufgrund der Art und Weise.