FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Torsten Frings hat in seiner Karriere schon viele Stadien gesehen: Im glorreichen Nou Camp spielte er zwei Mal, gleich drei Mal im Mailänder San Siro, selbst im Toyota Park in Chicago lief Frings doppelt auf. Eine Stecknadel fehlt allerdings in der Historie des ehemaligen Nationalspielers. In Heidenheim gastierte Frings bislang weder als Spieler noch in seiner Trainerrolle. Ein Umstand, der sich morgen Abend ändern wird. Und dem der Übungsleiter der Lilien erwartungsvoll entgegenblickt.
„Was ich gehört habe, ist es nicht einfach, dort zu spielen“, fasste Frings auf der Pressekonferenz prägnant zusammen, was ihm über den kommenden Gegner bereits zugetragen worden war und ergänzte dann: „Ich bin gespannt, was dort abgeht.“
Über Erfahrungswerte in der Thematik Heidenheim verfügen anders als Frings einige Spieler im Kader der Lilien. An Gesprächspartnern über den kommenden Gegner dürfte es also nicht gemangelt haben. Tobias Kempe gastierte beispielsweise drei Mal beim FCH und teilte seine Erkenntnisse am heutigen Dienstag mit den anwesenden Journalisten: „Dort geht es nur mit Kampf und Leidenschaft. Heidenheim ist eine körperbetonte Mannschaft. Das müssen wir ab der ersten Minute annehmen.“
Zusätzlich zur Robustheit erwartet Frings einen Gegner, der sich beim 2:1-Erfolg in Bochum „Selbstvertrauen zurückgeholt hat.“ Durch den Sieg erhöhte der FCH sein Punktekonto auf sechs Zähler – für Frings eine Zahl, die bereits früher hätte erreicht werden können: „Sie sind schwer in die Saison gestartet, haben aber auch in vielen Spielen unglücklich verloren. Was in der Mannschaft steckt, hat man in Bochum gesehen.“
Überhaupt zeigte sich frühere Mittelfeldspieler angetan von der Arbeit, die an der Brenz geleistet wird: „Heidenheim macht einen richtig geilen Job. So ein kleiner Verein muss sich erstmal so lange in der Liga halten. Das machen sie jedes Jahr überragend.“
Auf eine eigene „Top-Leistung“ hofft der Würseler hingegen bei seiner eigenen Mannschaft: „Es wird wie so häufig ein Abnutzungskampf, den man überstehen muss. Wir müssen alles tun, um am Ende besser zu sein, als der Gegner.“
Personell kann Frings dabei mit Ausnahme von Peter Niemeyer weiterhin aus dem Vollen schöpfen. Ausschließen, dass es aufgrund der englischen Woche dennoch zu Veränderungen in der Startformation kommen könnte, wollte er aber nicht: „Wir vertrauen dem Kader und jedem einzelnen Spieler. Es kann sein, dass wir ein Stück weit rotieren. Wir werden nicht schlechter, wenn mal ein Spieler die Position eines anderen einnimmt.“
Unabhängig davon, welche elf Spieler Frings um 18.30 Uhr auf den Rasen der Voith-Arena schickt, eine Message wird er ihnen auf jeden Fall auf den Weg geben. Dass er sein erstes Mal gerne in guter Erinnerung behalten würde. Und die Heimreise bestenfalls mit weiteren Punkten antreten.