FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Trotz vieler Ausfälle einen leidenschaftlichen Fight abgeliefert: Dennoch heißt es am Ende gegen den Hamburger SV 1:2 (0:0). Der HSV, den die Lilien offensiv fast überhaupt nicht zur Entfaltung kommen ließen, zeigte sich maximal effektiv.
Im Heimspiel gegen den Hamburger SV entwickelte sich in den ersten zehn Minuten eine ziemlich ausgeglichene Partie. Über weite Strecken befand sich der Ball im Mittelfeld und so waren Torchancen natürlich Mangelware. Den ersten Abschluss der Partie konnten dann die Lilien für sich verzeichnen: Kapitän Fabian Holland versuchte es mutig aus großer Distanz, doch der Schuss war kein Problem für Ulreich im Tor der Hamburger (13.).
Den ersten Torschuss für den HSV gab es nach 18 Spielminuten, doch der Kopfball von Ambrosius war kein Problem für Marcel Schuhen. Auch danach standen die Lilien weiter stabil und ließen kaum Chancen der Hamburger zu. Insgesamt in der ersten halben Stunde ein Spiel ohne viele Höhepunkte.
Die bis dahin beste Gelegenheit hatten dann die Darmstädter: Nach einer Ecke von Tobias Kempe kam Patric Pfeiffer zum Kopfball und der Ball strich nur hauchzart am langen Pfosten vorbei (34.). Kurz darauf der nächste Abschluss der 98er, doch Serdar Dursuns erreichte einen Freistoß von Kempe nur noch mit der Fußspitze und konnte den Ball so nicht kontrolliert auf das Tor bringen (37.).
Insgesamt wurde die Partie in den letzten Minuten vor den Pausen deutlich ruppiger und das Spiel war von vielen Unterbrechungen geprägt. Immer wieder kamen die Lilien so auch zu Standardsituationen in der Nähe des Hamburger Tors, doch wirklich gefährlich wurde es nicht mehr.
Auch im zweiten Abschnitt konnten die Darmstädter die erste Chance für sich verzeichnen: Dursun zog von der Strafraumkante ab, doch der Schuss flog leicht abgefälscht am Tor vorbei (53.). Die Hamburger versuchten jetzt mehr nach Vorne, doch die Lilien standen weiter sicher und so entstanden kaum Chancen für die Gäste. Die 98er hingegen blieben über schnelle Konter immer gefährlich, ließen aber auch die letzte Präziszion vermissen und so entstanden auch auf dieser Seite wenig Möglichkeiten.
Den ersten gefährlichen Abschluss des HSV gab es nach 66 Minuten, doch den Distanzschuss von Narey konnte Schuhen im Nachfassen festhalten. Weiter ließen die Lilien wenig zu, doch dann sprang ein Ball Dursun an die Hand und es gab Handelfmeter für die Gäste. Schuhen konnte den Strafstoß von Terodde zunächst abwehren, doch gegen dessen Nachschuss war er dann machtlos (70.)
Wenig später kam es dann noch dicker für den SVD und Patrick Herrmann flog mit gelb-rot vom Platz. Die Lilien gaben sich aber trotzdem nicht auf und kamen nur einige Minuten später zum Ausgleich – und wie! Holland brachte eine Flanke aus dem Halbfeld, Erich Berko legte den Ball mit der Hacke ab und Kempe traf von der Strafraumkante zum 1:1 (78.).
Leider schafften die 98er es nicht die Führung über die Zeit zu bringen, nach einem schnell ausgeführten Freistoß erzielte Terodde das 2:1 für die Gäste (87.). Bitter, vor allem weil der Freistoß gut zehn Meter entfernt vom eigentlichen Vergehen ausgeführt wurde. Die Lilien gaben sich auch in der Nachspielzeit nicht auf, doch trotz einiger Offensivaktionen wollte der Ausgleich nicht mehr fallen.