FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de fasst alle Stimmen zur 0:4-Niederlage der Lilien gegen den SC Paderborn zusammen.
Markus Anfang:
„Ohne die Leistung der Paderborner schmälern zu wollen: Wir haben heute selbst das Spiel verloren. Und wir hätten heute gegen jede Mannschaft verloren, weil wir nicht in der Lage waren, unser Spiel durchzuziehen. Das war das schlechteste Spiel, was ich je als Zweitligatrainer betreut habe. Wir hatten einen ganz schlechten Tag. Es war nicht möglich, auch nur annährend Konkurrenz zu sein und Punkte zu holen. Aber wir sitzen alle in einem Boot. Es war das erste richtig schlechte Spiel in dieser Saison und wir haben zum ersten Mal völlig zurecht verloren. Wir hatten direkt zu Beginn unnötige Ballverluste, kamen nicht in die Zweikämpfe und liegen dann mit 0:3 hinten. Dann bekommen wir auch noch eine Gelb-Rote Karte, die nie und nimmer eine war. Der Paderborner Spieler rennt in Nicolai Rapp rein. Rappo sieht ihn gar nicht. Auch wenn wir heute meilenweit davon entfernt waren, das Spiel zu drehen, so hätten wir es zumindest mit elf Mann probieren können.“
Steffen Baumgart:
„Wir sind gut in die Partie gekommen und hatten sehr gute erste 20 Minuten. Wir hatten immer wieder Ballgewinne und spielen es sehr gut aus. Wir haben dann konsequent die Tore gemacht, weshalb das Spiel sehr schnell in unsere Richtung kippte. Die Gelb-Rote Karte ist keine, unser Spieler läuft in den Darmstädter rein. In der zweiten Halbzeit haben wir dann versucht, die Partie zu kontrollieren. Wir wollten verhindern, dass Darmstadt nochmal über Konter gefährlich wird. Wir sind froh, dass wir das vierte Tor gemacht haben. Die Jungs haben die 90 Minuten heute konsequent durchgezogen. Wir freuen uns über diesen Sieg.“
Marcel Schuhen:
„Es fällt mir schwer, Worte zu finden. Wir wurden von der ersten Minute an abgekocht. Paderborn ist gut angelaufen und hat uns zu Fehlern gezwungen. Das haben auch andere Teams probiert, da haben wir aber keine Fehler gemacht. Das 0:1 nach einem Standard darf natürlich nicht passieren, das ist der Öffner in so einem Spiel. Trotz des unberechtigten Platzverweises müssen wir uns heute ausschließlich an die eigene Nase packen. Wir haben richtig auf die Fresse bekommen. Trotzdem haben wir die letzten Wochen sehr guten Fußball gespielt und unsere Punkte absolut verdient geholt. Deswegen wirft uns das nicht um. Natürlich wären wir lieber mit einem Sieg in die Länderspielpause gegangen, aber danach wollen wir es in Aue besser machen.“