FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Zahlreiche Chancen, drei Treffer und ein hochverdienter Heimsieg. Mit 3:1 behielten die Lilien im Heimspiel gegen Holstein Kiel die Oberhand. Nach der geschlossenen Mannschaftsleistung zeigten sich die Protagonisten glücklich über die eigene Performance und dankbar für die Unterstützung der Fans.
Marcel Rapp:
„Glückwunsch an Darmstadt und an Torsten. Es war heute ein verdienter Sieg der Lilien – vor allem aufgrund einer schwachen erster Halbzeit. Wir haben viele Sachen vermissen lassen, die wir uns vorgenommen hatten. Wir waren zu langsam im Kopf und haben uns auch mit dem Ball zu langsam bewegt. Nach der Pause ist uns dann schnell der Anschluss gelungen. Wir waren danach gut im Spiel. Und hatten eine gute Umschaltchance, bei der wir aber den Ball verlieren und daraus das 1:3 resultiert. Auch mit dem Elfmeter hatten wir die Chance, noch einmal ranzukommen. Danach war dann die Luft raus.“
Torsten Lieberknecht:
„Nach der Corona-Situation hat man dem ein oder anderen angemerkt, dass die Jungs wenig trainiert hatten. Daher war es umso wichtiger, dass unser Gemeinschaftssinn heute sehr ausgeprägt war. Die Mannschaft hat bewiesen, dass jeder Mann gebraucht wird. Und die Jungs haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie bereit waren, an ihre Grenze zu gehen. Gerade in der ersten Halbzeit waren wir sehr fokussiert – sowohl mit als auch gegen den Ball. Wir haben uns eine Vielzahl an Chancen erspielt, sodass wir mit 2:0 in die Halbzeit gehen konnten. Nach der Pause haben wir ein bisschen gebraucht, um uns auf ein anderes System der Kieler einzustellen. Doch hatten wir heute die Spielmomente auf unserer Seite, die du in so einem Spiel benötigst. Nach dem Anschlusstreffer machen wir direkt das 3:1. Auch der gehaltene Elfer von Schuh hat uns im Spiel gehalten. Wir haben insgesamt verdient gewonnen gegen eine Mannschaft, die qualitativ hoch einzuschätzen ist. Von mir aber auch nochmal vielen Dank an alle Helfer, die es überhaupt möglich gemacht haben, dass wir hier heute das Spiel bestreiten durften.“
Marcel Schuhen:
„Es war ein sensationelles Spiel, wir haben speziell vor der Pause ein absolutes Feuerwerk abgebrannt. Natürlich wurden mit der Zeit die Kräfte etwas weniger, aber ich glaube, jeder, der es mit der Lilie hält, kann heute sehr zufrieden sein. Ich bin es auf jeden Fall. Was will man mehr? Heimspiel, volles Haus und diese super Ausgangsituation in der Tabelle. Da wollten wir natürlich alles reinschmeißen und wir sind jetzt überglücklich über die drei Punkte. Natürlich war es eine schwierige Woche und durch die Corona-Fälle nicht optimal, aber es ist schon die ganze Saison so, dass uns irgendjemand einen Knüppel zwischen die Beine schmeißen möchte. Und wir sind immer in der Lage, diesen Knüppel in die Hand zu nehmen und wegzuschmeißen. Klar ist aber auch, dass wir dieses Feuerwerk jede Woche abziehen müssen. Und ich grinse beim Gedanken an die kommenden Gegner.“
Zur Schneeräumungsaktion der Fans:
„Wenn ich daran denke, dass die Fans heute den Platz für uns geräumt haben, dann bekomme ich Gänsehaut. Das zeigt, was diesen Verein ausmacht. Das ist einfach nur geil. Wir fragen uns morgens noch in Hotel, ob wir überhaupt spielen können oder zumindest der Platz ramponiert sein wird, aber dann kommen wir hier her und alles ist gut. Das sind Kleinigkeiten, die alle dazu beitragen, dass wir dort oben mitspielen. Das große Ganze muss stimmen und das war wieder ein Baustein, der sehr gut in unsere Saison passt.“
Aaron Seydel:
„Schlussendlich sind wir der hochverdiente Sieger und gehen zurecht mit den drei Punkten vom Feld. Es war eigentlich nur die kurze Phase nach der Pause, als Kiel umgestellt hat und wir ein paar Minuten gebraucht haben, um diese Herausforderung zu lösen. Der Gegentreffer war dann nicht optimal, aber es war sehr wichtig, dass wir sofort mit dem 3:1 nachgelegt haben. Insgesamt hatten wir extrem viele Chancen und Abschlüsse, wenn wir es noch konsequenter ausspielen, dann gehen wir sogar mit einer noch höheren Führung in die Pause. Aber zumindest das 2:0 mit dem Halbzeitpfiff fiel dann zu einem sehr guten Zeitpunkt. Die Vorbereitung war nicht so leicht, wir haben viel in Grüppchen trainiert, konnten uns nicht geschlossen vorbereiten und plötzlich lag dann beim Abschlusstraining auch noch Schnee auf dem Platz. (lacht) Aber wir haben diese Umstände angenommen und das Beste daraus gemacht und wurden zum Glück mit dem Sieg belohnt.“