FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 2:2 der Lilien in Bochum zusammengefasst.
Dimitrios Grammozis:
Es war ein brutal intensives Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir einige Zeit gebraucht, um in die Partie zu kommen. Wir wussten, dass die Bochumer über Aggressivität und Galligkeit in das Spiel kommen wollen, waren dann aber nicht so griffig wie der Gegner. Bochum hat einige Fifty-fifty-Situationen für sich entschieden und ist darüber auch zu Gelegenheiten gekommen. Es waren wieder Kleinigkeiten, die ausschlaggebend waren. Der Elfmeter ist brutal für einen Verteidiger. Natürlich geht der Ball an den Arm, aber für den Abwehrspieler wird es dadurch extrem schwer zu verteidigen. Wir sind dann direkt zurückgekommen und waren im Spiel, bekommen dann aber durch Ganvoula den zweiten Gegentreffer. In der Halbzeit haben wir einige Sachen angesprochen und meine Mannschaft hat dann das Gesicht gezeigt, was ich mir von Beginn an gewünscht hatte. Wir waren viel engagierter, viel griffiger und haben viele Zweikämpfe gewonnen. Mit jeder Minute haben wir dann auch mehr Angriffe gefahren und hatten schlussendlich sogar noch die Chance auf den Sieg. Daher ein Kompliment für die Moral, aber wir müssen diese Performance von Beginn an zeigen.
Thomas Reis:
Täglich grüßt das Murmeltier. Wir sind gut in die Partie gekommen, wollten gegen einen Gegner, der in einer ähnlichen Situation ist wie wir, früh Druck machen. Wir gehen dann auch in Führung, aber kassieren durch einen Standard direkt den Gegentreffer – das müssen wir besser verteidigen. Es war bitter für uns, dass Soares raus musste dadurch haben die kleinen Mechanismen nicht mehr gegriffen und wir haben keinen Zugriff mehr bekommen. Am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein, denn nur mit etwas Glück haben wir nicht verloren. Wir sind natürlich enttäuscht, da sich alle heute den Befreiungsschlag erhofft hatten.
Fabian Holland:
Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Punkt verdient. Da haben wir Alarm gemacht und uns getraut, nach vorne zu spielen. Wir hätten gerne die drei Punkte geholt, aber den Zähler nehmen wir mit. Wir waren die letzten Wochen immer gut im Spiel, heute haben wir speziell nach der Pause wieder ein gutes Spiel gemacht. Immerhin nehmen wir einen Zähler mit, wir wollen uns aber auch endlich mit einem Dreier belohnen. Zu einhundert Prozent zufrieden sind wir nicht.
Immanuel Höhn:
Beim Elfmeter ist mein Handspiel natürlich keine Absicht und bringt mir überhaupt keinen Vorteil, aber die Handspiel-Thematik ist ja immer die gleiche. Da ist es unheimlich schwer, eine Grenze zu ziehen. Mein Treffer hat dann zumindest einen Teil dazu beigetragen, dass wir hier einen Punkt holen. Die erste Halbzeit war nicht gut, wir haben uns dann aber Stück für Stück gesteigert und speziell nach der Pause ein richtig gutes Gesicht gezeigt. Da haben wir so gespielt, wie wir es uns vorstellen und Druck auf Bochum aufgebaut. Nach dem 2:2 hatte Serdar dann sogar noch die Möglichkeit auf den Sieg, der uns für die zweite Hälfte belohnt hätte. Wir hätten gerne die drei Punkte mitgenommen, aber ein Auswärtspunkt ist in Ordnung. Insgesamt haben wir aber zu wenig Punkte, um mit dem einen Zähler vollends zufrieden zu sein.